Gewohnheiten & Germæntion

Heute habe ich mal wieder eine Artikelempfehlung in Sachen “Fremdbild Deutschland“. Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass mich Geschichten darüber, wie Ausländer Deutschland erleben oder was nach ihrem Verständnis “typisch deutsch” ist, sehr interessieren.

Creative Commons License
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Vanessa van Doren schreibt ihn ihrem Artikel über neun amerikanische Gewohnheiten, die sie durch ihren Umzug nach Deutschland abgelegt hat. Er ist in englischer Sprache verfasst. Sofern ihr also nicht euer altes Schulenglisch abstauben könnt, bleibt euch der Inhalt leider verborgen.

Immer wieder lustig, herauszufinden, wie deutsch man eigentlich ist bzw. welcher kulturellen Verhaltensweisen man sich nicht bewußt ist. :D

Bei der Gelegenheit wird es außerdem endlich Zeit auf die für diesen Zweck hier im Blog erstellte Kategorie Germæention hinzuweisen. Das Kunstwort ist ein Mischung aus „German“ (Deutsch) und „mention“ (erwähnen). Dazu habe ich mir den lateinischen Buchstaben „Æ“ ausgeliehen.

Zwei Figuren reden über Deutschland

Neben der Kategorie hier im Blog, habe ich unter dem gleichen Namen auch eine Playlist bei YouTube erstellt, in der ich alle Videos sammle, die ich bei meinen Streifzügen durch YouTube zu dem Thema entdecke. Ich füge diese hier unten mit ein. :)

Spiegel-Rezept?

Dieser ausgerissene Artikel unten stand gestern genau so auf der Startseite des Spiegel.

spiegel_pinguine

Mein erster Gedanke beim Lesen der Überschrift?

Jetzt auch noch Kochrezepte auf spiegel.de?

Selbst der eigentliche Artikel startet mit der Feststellung, dass ein Pinguin in einem Viersterne-Restaurant in vielerlei Hinsicht deplatziert wäre. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein leckeres Rezept für Bratpinguin und eine Eintragung der Marke “Antarktiswald”. ;)

Automattic sagt Danke

Wie schon letztes Jahr bedankt sich Automattic auch heuer für meine Mitarbeit als Teil des Reviewer-Teams mit einem kleinen Überraschungspaket. Wobei “Überraschung” wohl übertrieben wäre, da man sich zuvor nach meiner Anschrift erkundigt hat.

Zumindest heißt es, dass man bei Automattic wohl erfreulicherweise Anhänger der Datensparsamkeit ist und sich tatsächlich an die eigene Datenschutzrichtlinie hält. Ansonsten hätte man das Paket wohl einfach an die gleiche Adresse wie letztes Jahr gesendet. :)

Dieses Jahr hatte ich das Vergnügen, für das Paket auf das hiesige Zollamt fahren zu müssen, anstatt es an der Haustüre anzunehmen. Das war zwar zu Beginn lästig, stellte sich dann aber doch als interessante Erfahrung heraus.

Der Anblick der entgleisenden Gesichtszüge des „bauernschlauen“ Mannes mittleren Alters, der erst im Zollamt begreift, dass das Internetschnäppchen sich nicht als selbiges herausstellt, war unbezahlbar. Wenn wir Deutsche schon die „Schadenfreude“ erfunden haben, wer bin ich dann, sie nicht pflichtbewußt zu praktizieren. ;)

Als ich den Karton dieses Jahr auf dem Zollamt öffnete, kam mir der Anblick vertraut vor.

Automattics Dankeschön für 2014

Automattics Dankeschön für 2014

Mal abgesehen von den zwei Sonnenbrillen und dem kleinen Notizbuch, entspricht der Inhalt in etwa dem Paket vom letzten Jahr. Das soll jetzt aber keinesfalls heißen, dass ich enttäuscht oder undankbar wäre.

Allein der Klean Kanteen Themobecher ist schon unheimlich praktisch. Und dieses Mal war sogar noch der auf der Website erwähnte „Café-Deckel“ mit dabei. Höchstens eine handgeschriebene Notiz wie letztes Jahr wäre noch schön gewesen. Schlussendlich ist es aber sowieso der Gedanke dahinter, der zählt. :)

Für die USB-Adapter finde ich sicherlich Abnehmer und der Thermobecher kann jetzt seinem Pendant aus dem letzten Jahr Gesellschaft leisten.

Das Mienenspiel

Da hat mich mein letzter Beitrag über den neuen Haribo-Werbespot doch tatsächlich zu einem neuen Cartoon inspiriert. Nun ja, nicht der Werbespot als vielmehr ein bestimmtes Wort. Aber seht selbst. ;)

cartoon-minesweeper-mienenspiel

Creative Commons License
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Ist jemandem eigentlich Kevins Doppelname aufgefallen?

Bully Herbig als Jack Putter

Ich gehe mal davon aus, das jeder, der heutzutage noch klassisches Fernsehen und die entsprechenden Werbespots sieht, die Stabübergabe von Thomas Gottschalk an Bully Herbig in Sachen Haribo-Werbung gesehen hat. Falls nicht, versuche ich, den Werbespot hier per YouTube einzubinden.

Ich habe mir tagelang den Kopf zermartert, an wen mich der Tanz und das Mienenspiel erinnern, bis es mir gestern wie Schuppen von den Augen fiel. Das ist doch eindeutig Martin Short als Jack Putter in Die Reise ins Ich.

Wer möchte widersprechen? Fragt sich jetzt nur noch, wer da im Mini-U-Boot sitzt, dass durch Bullys Eingeweide fährt. ;)

2014 im Rückblick

Wie jedes Jahr ist hier wieder der in Bezug auf die Zugriffszahlen eher jämmerliche Jahresbericht für dieses Blog. Wenn sich Automattic schon die Mühe macht, so einen zu erstellen, wer bin ich dann, ihn nicht zu veröffentlichen. ;)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 34.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 13 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Auch dieses Jahr lassen sich wieder Vergleiche zum Vorjahr ziehen. Dieses Jahr wurde das Blog nur noch 34.000 statt 64.000 Mal aufgerufen. Ich vermute, das liegt vor allem daran, das Gronkh mit dem Minecraft spielen aufgehört hat. :lol:

2014 gab es 17 neue Beiträge. Das ist genau die Hälfte verglichen mit den 34 Beiträgen in 2013. Ich sollte mich schämen. Hoffentlich wird das in 2015 wieder besser.

Der geschäftigste Tag sah diesmal 292 Besucher. 2013 waren es noch 383.

In der Summe kann ich nur konstatieren, das es bergab ging.

Wired 11.2014

Wenn ich dem ausbleibenden Rascheln in der Blogosphäre und sozialen Netzwerken – oder meinen eigenen Filterblase – trauen darf, ist die aktuelle, neue Ausgabe der deutschen WIRED weitgehend unbemerkt geblieben.

Deswegen mein kurzer Hinweis an alle Interessierten – es gibt sie wieder, die WIRED. Ab jetzt dann auch endlich zehnmal jährlich.

Ich finde die neue Ausgabe ist lesenswert und sie hat mich wie jede Vorangegangene das eine oder andere Mal zum Nachdenken angeregt.