Mega Man Rauschen

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmMangels einer guten Beitragsidee für diese Woche war ich fast versucht, von einem kreativen „Knoten in meinem Hirn“ zu sprechen, wenn nicht der Hypochonder in mir sofort eindrücklich „inoperabler Hirntumor“ als BREAKING NEWS durch das Sichtfeld meines geistigen Auges getickert hätte.

Seltsamerweise sind, wie schon letztes Mal, wieder fast exakt zwei Monate seit dem letzten Beitrag dieser Art vergangen, weshalb ich geneigt bin, es als periodisch auftretendes Phänomen/Problem anzusehen. Handelt es sich vielleicht um eine bisher unentdeckte männliche Variante einer (Kreativitätsaus-)blutung?

Das einzige Rezept scheint jedenfalls leichte Kost in Form eines Ohrwurm-Beitrags zu sein.

Da ich schon bei mehreren Gelegenheiten auf meine Vorliebe für Videospielmusik hingewiesen habe, sollte meine Begeisterung für den OverClocked ReMix „Magnetic Fireworks“ aus dem NES-Spiel Mega Man 3 keine große Überraschung sein.

Das Besondere an dem Remix für mich ist, dass ich ihn anstelle des schon erwähnten Regen & Donner hin und wieder als „weißes Rauschen“ in meinem Kopfhörer in Schleife laufen lassen kann, um die Umgebungsgeräusche auszublenden.

Warum weiß ich nicht, aber es ist bisher der einzige Song, mit dem es funktioniert. Andere Remixe gehen mir nach ein paar Durchläufen trotz aller Liebe irgendwann auf die Nerven.

 

Advertisements

Yo‘ Bro

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmAuch wenn prinzipiell niemand danach gefragt hat, will ich nach zwei Monaten des Wartens dem unermüdlichen Flehen nach einem neuen Ohrwurm-Beitrag nachgeben. Wer will sich schließlich ewig bitten lassen. 😉

Ob es nun die Hurrikan-geplagten Leute in Amerika sind, die wegen „Harvey“ und „Irma“ ihr Obdach verloren haben – während Präsident Trump zeitgleich plant die Katastrophenhilfe zugunsten einer Steuersenkung für die Superreichen zu streichen – oder mein nostalgisches Ego, dass beginnt gegen den sich ausbreitenden egoistischen und despotischen Zeitgeist emotionale Antikörper zu bilden, als ich kürzlich über ABBAs „He Is Your Brother“ stolperte, hat es sofort „Klick“ gemacht.

Seitdem läuft der entsprechende 1977er Live-Auftritt in Australien aus ABBA – der Film – wie eben sonst auch immer – in Dauerschleife in meinem Kopfhörer.

Der Wikipedia-Eintrag zum Song stellt wenig überraschend fest:

Der Liedtext setzt am gleichen Thema an […], dem Wunsch nach einem friedlichen Miteinander.

Ein richtige Erklärung für den „Klick“ habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Eventuell leidet mein Körper ja gerade an einer Art „Nächstenliebemangel“ und gibt mir durch die Songwahl unterbewusst irgend etwas zu verstehen. Man kennt das ja von Vitaminmangel und damit einhergehenden Nahrungsmittelgelüsten. 😉

Mitch musiziert

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmIn meinem unermüdlichen Kampf, die anhaltende Serie am Dienstag veröffentlichter Beiträge nicht abreißen zu lassen, habe ich auch diese Woche wieder besonders leichte Kost in Form eines „Ohrwurm“-Beitrags vorbereitet.

Auf den schwedischen Musiker Johan Bengtsson alias Mitch Murder bin ich kurioserweise nicht wegen seines Soundtracks für den per Kickstarter finanzierten Kurzfilm „Kung Fury“ gestoßen, sondern erst kürzlich dank eines Audiohäppchens in einem der letzten Monday Morning Podcasts von Bill Burr.

Als Lückenfüller bzw. Überblendung lief ein kurzes Stück von „Remember When“. Dank der Kommentare auf Soundcloud war es zum Glück nicht schwer den Künstler zu ermitteln.

Normalerweise schwöre ich für entspanntes weißes Rauschen zum Ausblenden der Umgebungsgeräusche im Kopfhörer auf Regen & Donner, aber in letzter Zeit läuft dafür „Remember When“.

Genauso faszinierend finde ich auch den kürzlich veröffentlichten Song „Revision Control“. Wer weiß warum, aber beim Anhören habe ich Flashbacks in unbeschwertere Kindertage mit den dreibeinigen Herrschern. 😉

Um dem Sahnehäubchen schlussendlich noch die Kirsche aufzusetzen, habe ich als Fan von Videospielmusik mit Freuden festgestellt, dass sich Mitch Murder auch erfolgreich am „Green Hill Zone“-Theme aus Sonic the Hedgehog versucht hat.

Mehr braucht es eigentlich nicht für ein bisschen Glücksseligkeit. 😀

Danke für den Fisch!

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmNach längerer Zeit bietet sich wieder einmal die Gelegenheit für einen meiner „Ohrwurm“-Beiträge. Wir reden dabei wie immer von Musikstücken, die in Dauerschleife in meinem Kopfhörer laufen um sie schlussendlich wieder aus meiner Denkmurmel kullern zu lassen. 😉

Das heutige Stück geht auf die von mir verehrte Schlussszene in der Verfilmung von Douglas Adams The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy zurück.

Vor einigen Tagen habe ich durch Zufall eine „jazzige“ Version von „So long and thanks for all the fish“ von Neil Hannon entdeckt und seither läuft der Song bei jeder sich bietenden Gelegenheit. 😀

Irgendwie passt der Song für mein Gefühl gerade gut in die Zeit. Warte ich doch angesichts von Präsident Trump, Erdogan und Konsorten, dass demnächst die Delfine zu neuen Gefilden aufbrechen.

Epischerer Saxofon-Kerl?

Wenn ich für den „Epic Sax Guy“ mit meinem Beitrag letztes Jahr sehr spät dran war, kann man mit Fug und Recht sagen, dass dieser hier, wenn der Eurovision Song Contest 2017 auch schon wieder mehr als eine Woche her ist, gerade erst gestern war. 😉

Wie schon 2010 ist dieses Mal wieder das „Sunstroke Project“ für die Republik Moldau an den Start gegangen und getreu dem Motto „Never change a running system“ – das passendere „Never change a winning team“ hätte wenigstens einen ESC-Sieg vorausgesetzt – ist auch wieder das fleischgewordene Meme in Gestalt des „Epic Sax Guy“ mit von der Partie.

Da nicht nur das gemeine Pokémon der Evolution unterworfen ist, hat es sich das Netz nicht nehmen lassen, dem altbekannten Saxofon-Kerl eine neue Evolutionsstufe anzudienen. Fürderhin sei unser Blechbläser also bekannt unter seinem neuen Namen „Ultra Sax Guy.“

Was jetzt noch fehlt und der eigentliche Grund für diese Zeilen ist, ist der epochale, neue Remix, der für unbestimmte Zeit als Dauerbeschallung in meinem Kopfhörer laufen soll. Da sieht es nämlich derzeit noch schlecht aus.

Alles was ich bisher auf Soundcloud und YouTube entdeckt habe, hört sich lieblos zusammengeschnitten an. Es braucht wohl doch länger als eine Woche um aus ein paar Samples und Loops einen ansprechenden Song zu stricken. 😀

Ähnliche Beiträge:

Undertale Remix

Kopfhöher um Gehirn mit Ohrwurm

Da meine „Justin Timberlake“-Beichte schon wieder ein paar Wochen her ist, hatte ich kürzlich das Gefühl, es wäre mal wieder Zeit für ein bisschen was für die Ohren. Da trifft es sich gut, dass hier im Kopfhörer aktuell wieder mal eine Musik in Dauerschleife läuft. 😀

Bei dem heutigen Stück handelt es sich streng genommen um ein ganzes Album und nicht nur einen einzelnen Song. Die Rede ist von „Undertale Remixed“ des finnischen Musikproduzenten Holder.

Wie der Name schon verrät, handelt es sich um Remixe des Soundtracks zum Indie-Rollenspiel Undertale. Dazu muss gestehen, dass ich das Spiel selbst nie gespielt habe. Da ich aber auch den Animationsfilm Trolls zum Timberlake-Song „Can’t stop the feeling“ nicht gesehen habe, scheint das gut ins Muster zu passen. 😉

Ich weiß übrigens gar nicht ob ihr’s wusstet, aber ich bin generell ein großer Fan von sogenannter „Video Game Music“. Langjährige Leser meines Blogs hätten es vielleicht ahnen können.

Mein Geschmack was das Genre angeht, beschränkt sich zwar im Allgemeinen auf NES Konsolen- und PC-Spiele meiner Jugendzeit, aber hin und wieder reißt mich auch ein gut gemachter Remix zu aktuelleren Soundtracks mit. In solchen Fällen kommt es dann vor, dass ich gar nicht das Original sondern nur den Remix eines Tracks kenne. Asche auf mein Haupt.

Apropos „Undertale Remixed“ – meine absoluten Favoriten sind neben „Spider Dance“ und großen Teilen von „Megalovania“ vor allem „Fallen Down“.

Der Song ist ja so lecker, da kann ich gar nicht genug von kriegen. 😉

Justin & seine Gefühle

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmWer meine letzten beiden Ohrwurm-/ Kopfhörerdauerschleifen-Beiträge gelesen hat, könnte den Eindruck gewinnen, ich würde nur noch elektronische Techno-/Dubstep-/House-Musik hören. Dem ist natürlich nicht so.

Als jemand der immer recht spät oder als letzter auf einen Trend oder neuen Song anspringt, muss ich gestehen, dass mein aktueller Ohrwurm Justin Timberlakes „Can’t stop the feeling!“ ist.

Zugegebenermaßen nicht gerade die abwechslungsreichsten Lyrics und auch das Video selbst erinnert doch verdammt stark an „Happy“ von Pharrell Williams, aber der Song funktioniert. Auch wenn ich den Animationsfilm Trolls, dem er offenbar entspringt, noch gar nicht gesehen habe.

Echt eingängig und veranlasst meinen erblassten, haltungsgestörten Nerdkörper zu unansehnlichen, rhythmischen Verrenkungen, wenn er da so mit Kopfhörern vor dem Rechner sitzt. 😉

Wer hätte gedacht, dass ich mal ohne unerbittliche Folter gestehe, einen Justin Timberlake-Song gehört zu haben. Ich jedenfalls nicht.

Mit den Worten von Cosmo Kramer „Look away – I’m hideous“. Hahaha.

Ähnliche Beiträge: