Yo‘ Bro

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmAuch wenn prinzipiell niemand danach gefragt hat, will ich nach zwei Monaten des Wartens dem unermüdlichen Flehen nach einem neuen Ohrwurm-Beitrag nachgeben. Wer will sich schließlich ewig bitten lassen. 😉

Ob es nun die Hurrikan-geplagten Leute in Amerika sind, die wegen „Harvey“ und „Irma“ ihr Obdach verloren haben – während Präsident Trump zeitgleich plant die Katastrophenhilfe zugunsten einer Steuersenkung für die Superreichen zu streichen – oder mein nostalgisches Ego, dass beginnt gegen den sich ausbreitenden egoistischen und despotischen Zeitgeist emotionale Antikörper zu bilden, als ich kürzlich über ABBAs „He Is Your Brother“ stolperte, hat es sofort „Klick“ gemacht.

Seitdem läuft der entsprechende 1977er Live-Auftritt in Australien aus ABBA – der Film – wie eben sonst auch immer – in Dauerschleife in meinem Kopfhörer.

Der Wikipedia-Eintrag zum Song stellt wenig überraschend fest:

Der Liedtext setzt am gleichen Thema an […], dem Wunsch nach einem friedlichen Miteinander.

Ein richtige Erklärung für den „Klick“ habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Eventuell leidet mein Körper ja gerade an einer Art „Nächstenliebemangel“ und gibt mir durch die Songwahl unterbewusst irgend etwas zu verstehen. Man kennt das ja von Vitaminmangel und damit einhergehenden Nahrungsmittelgelüsten. 😉

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Mitch musiziert

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmIn meinem unermüdlichen Kampf, die anhaltende Serie am Dienstag veröffentlichter Beiträge nicht abreißen zu lassen, habe ich auch diese Woche wieder besonders leichte Kost in Form eines „Ohrwurm“-Beitrags vorbereitet.

Auf den schwedischen Musiker Johan Bengtsson alias Mitch Murder bin ich kurioserweise nicht wegen seines Soundtracks für den per Kickstarter finanzierten Kurzfilm „Kung Fury“ gestoßen, sondern erst kürzlich dank eines Audiohäppchens in einem der letzten Monday Morning Podcasts von Bill Burr.

Als Lückenfüller bzw. Überblendung lief ein kurzes Stück von „Remember When“. Dank der Kommentare auf Soundcloud war es zum Glück nicht schwer den Künstler zu ermitteln.

Normalerweise schwöre ich für entspanntes weißes Rauschen zum Ausblenden der Umgebungsgeräusche im Kopfhörer auf Regen & Donner, aber in letzter Zeit läuft dafür „Remember When“.

Genauso faszinierend finde ich auch den kürzlich veröffentlichten Song „Revision Control“. Wer weiß warum, aber beim Anhören habe ich Flashbacks in unbeschwertere Kindertage mit den dreibeinigen Herrschern. 😉

Um dem Sahnehäubchen schlussendlich noch die Kirsche aufzusetzen, habe ich als Fan von Videospielmusik mit Freuden festgestellt, dass sich Mitch Murder auch erfolgreich am „Green Hill Zone“-Theme aus Sonic the Hedgehog versucht hat.

Mehr braucht es eigentlich nicht für ein bisschen Glücksseligkeit. 😀

Danke für den Fisch!

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmNach längerer Zeit bietet sich wieder einmal die Gelegenheit für einen meiner „Ohrwurm“-Beiträge. Wir reden dabei wie immer von Musikstücken, die in Dauerschleife in meinem Kopfhörer laufen um sie schlussendlich wieder aus meiner Denkmurmel kullern zu lassen. 😉

Das heutige Stück geht auf die von mir verehrte Schlussszene in der Verfilmung von Douglas Adams The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy zurück.

Vor einigen Tagen habe ich durch Zufall eine „jazzige“ Version von „So long and thanks for all the fish“ von Neil Hannon entdeckt und seither läuft der Song bei jeder sich bietenden Gelegenheit. 😀

Irgendwie passt der Song für mein Gefühl gerade gut in die Zeit. Warte ich doch angesichts von Präsident Trump, Erdogan und Konsorten, dass demnächst die Delfine zu neuen Gefilden aufbrechen.

Justin & seine Gefühle

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmWer meine letzten beiden Ohrwurm-/ Kopfhörerdauerschleifen-Beiträge gelesen hat, könnte den Eindruck gewinnen, ich würde nur noch elektronische Techno-/Dubstep-/House-Musik hören. Dem ist natürlich nicht so.

Als jemand der immer recht spät oder als letzter auf einen Trend oder neuen Song anspringt, muss ich gestehen, dass mein aktueller Ohrwurm Justin Timberlakes „Can’t stop the feeling!“ ist.

Zugegebenermaßen nicht gerade die abwechslungsreichsten Lyrics und auch das Video selbst erinnert doch verdammt stark an „Happy“ von Pharrell Williams, aber der Song funktioniert. Auch wenn ich den Animationsfilm Trolls, dem er offenbar entspringt, noch gar nicht gesehen habe.

Echt eingängig und veranlasst meinen erblassten, haltungsgestörten Nerdkörper zu unansehnlichen, rhythmischen Verrenkungen, wenn er da so mit Kopfhörern vor dem Rechner sitzt. 😉

Wer hätte gedacht, dass ich mal ohne unerbittliche Folter gestehe, einen Justin Timberlake-Song gehört zu haben. Ich jedenfalls nicht.

Mit den Worten von Cosmo Kramer „Look away – I’m hideous“. Hahaha.

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