Philip & Phil

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmMeine Kreativsafttiden sind diese Woche erschreckend niedrig. Man könnte sogar sagen, mein Hirn ist ähnlich ausgetrocknet wie manche Landstriche in Deutschland.

Hoffe nur, niemand wirft eine metaphorische Zigarettenkippe, die in mir das brennende Verlangen nach einer roten #MAGA-Baseballkappe weckt oder mich schlagartig die Gedankengänge des gerade zurückgetretenen britischen Außenministers und Hardcore-Brexiteers Boris Johnson nachvollziehen lässt.

Wie immer in Zeiten absoluter Ideenlosigkeit helfe ich mir wieder mal mit einem Ohrwurm-Beitrag aus. Also einem Song, der in letzter Zeit in Dauerschleife in meinem Kopfhörer dudelt.

Es handelt es sich um „Easy Lover“ gesungen von Philip Bailey und Phil Collins.

Passt auch deswegen, weil das Video in London gedreht wurde und man somit nochmal einen schönen Blick darauf werfen kann. Wer weiß schon, wie die Metropole nach dem Brexit aussieht.

Von etwaigen Vergleichen mit Detroit aus Scary Movie 4 ist Abstand zu nehmen. 😉

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Illusionsland

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmNachdem die Finebrothers mit der 2018er Ausgabe „reagierender Amerikaner“ einen Schlusspunkt unter den diesjährigen Eurovision Song Contest gesetzt haben, passt es wohl ganz gut, dass mein derzeitiger Ohrwurm-Song ebenfalls von einem (viel) früheren ESC-Gewinner stammt.

Auch wenn die britischen „Bucks Fizz“ 1981 mit „Making your mind up“ gewonnen haben, ist es ihr Song „The Land of Make Believe“, der scheinbar einige meiner ’80s‘-Synapsen im Gehirn feuern lässt.

Außerdem war es natürlich auch wieder mal Zeit für einen musikalischen Beitrag. Die Stille hier hält ja keiner auf Dauer aus. 😀

Interstellares Andocken

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmIn einem weiteren Anflug absoluter Ideenlosigkeit, bei der neben weißem Rauschen nur gelegentlich einer der typischen Tumbleweeds chamaechorierend von links nach rechts durch die mentale Szenerie fliegt, ist es offensichtlich mal wieder Zeit für einen Ohrwurm-Beitrag.

Der heutige Song, welcher seit 2014 hin und wieder für eine angenehme Geräuschkulisse in meinem Kopfhörer läuft, stammt aus dem Science-Fiction-Film Interstellar und untermalt dort die berühmte Andock-Szene.

Die Rede ist von „No Time for Caution“

Wer dann noch weiteres Interesse hat, sollte sich unbedingt das Making-Of zum Soundtrack und im speziellen die Passage ab 01:46 über die Orgel der Temple Church in London und ihres Organisten Roger Sayer ansehen.

Im Grunde fand ich es schon immer schade, dass auf den größten Orgeln unseres Landes hauptsächlich christliches Kirchenliedgut durchgenudelt wird. 😉

 

Mega Man Rauschen

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmMangels einer guten Beitragsidee für diese Woche war ich fast versucht, von einem kreativen „Knoten in meinem Hirn“ zu sprechen, wenn nicht der Hypochonder in mir sofort eindrücklich „inoperabler Hirntumor“ als BREAKING NEWS durch das Sichtfeld meines geistigen Auges getickert hätte.

Seltsamerweise sind, wie schon letztes Mal, wieder fast exakt zwei Monate seit dem letzten Beitrag dieser Art vergangen, weshalb ich geneigt bin, es als periodisch auftretendes Phänomen/Problem anzusehen. Handelt es sich vielleicht um eine bisher unentdeckte männliche Variante einer (Kreativitätsaus-)blutung?

Das einzige Rezept scheint jedenfalls leichte Kost in Form eines Ohrwurm-Beitrags zu sein.

Da ich schon bei mehreren Gelegenheiten auf meine Vorliebe für Videospielmusik hingewiesen habe, sollte meine Begeisterung für den OverClocked ReMix „Magnetic Fireworks“ aus dem NES-Spiel Mega Man 3 keine große Überraschung sein.

Das Besondere an dem Remix für mich ist, dass ich ihn anstelle des schon erwähnten Regen & Donner hin und wieder als „weißes Rauschen“ in meinem Kopfhörer in Schleife laufen lassen kann, um die Umgebungsgeräusche auszublenden.

Warum weiß ich nicht, aber es ist bisher der einzige Song, mit dem es funktioniert. Andere Remixe gehen mir nach ein paar Durchläufen trotz aller Liebe irgendwann auf die Nerven.

 

Yo‘ Bro

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmAuch wenn prinzipiell niemand danach gefragt hat, will ich nach zwei Monaten des Wartens dem unermüdlichen Flehen nach einem neuen Ohrwurm-Beitrag nachgeben. Wer will sich schließlich ewig bitten lassen. 😉

Ob es nun die Hurrikan-geplagten Leute in Amerika sind, die wegen „Harvey“ und „Irma“ ihr Obdach verloren haben – während Präsident Trump zeitgleich plant die Katastrophenhilfe zugunsten einer Steuersenkung für die Superreichen zu streichen – oder mein nostalgisches Ego, dass beginnt gegen den sich ausbreitenden egoistischen und despotischen Zeitgeist emotionale Antikörper zu bilden, als ich kürzlich über ABBAs „He Is Your Brother“ stolperte, hat es sofort „Klick“ gemacht.

Seitdem läuft der entsprechende 1977er Live-Auftritt in Australien aus ABBA – der Film – wie eben sonst auch immer – in Dauerschleife in meinem Kopfhörer.

Der Wikipedia-Eintrag zum Song stellt wenig überraschend fest:

Der Liedtext setzt am gleichen Thema an […], dem Wunsch nach einem friedlichen Miteinander.

Ein richtige Erklärung für den „Klick“ habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Eventuell leidet mein Körper ja gerade an einer Art „Nächstenliebemangel“ und gibt mir durch die Songwahl unterbewusst irgend etwas zu verstehen. Man kennt das ja von Vitaminmangel und damit einhergehenden Nahrungsmittelgelüsten. 😉

 

Mitch musiziert

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmIn meinem unermüdlichen Kampf, die anhaltende Serie am Dienstag veröffentlichter Beiträge nicht abreißen zu lassen, habe ich auch diese Woche wieder besonders leichte Kost in Form eines „Ohrwurm“-Beitrags vorbereitet.

Auf den schwedischen Musiker Johan Bengtsson alias Mitch Murder bin ich kurioserweise nicht wegen seines Soundtracks für den per Kickstarter finanzierten Kurzfilm „Kung Fury“ gestoßen, sondern erst kürzlich dank eines Audiohäppchens in einem der letzten Monday Morning Podcasts von Bill Burr.

Als Lückenfüller bzw. Überblendung lief ein kurzes Stück von „Remember When“. Dank der Kommentare auf Soundcloud war es zum Glück nicht schwer den Künstler zu ermitteln.

Normalerweise schwöre ich für entspanntes weißes Rauschen zum Ausblenden der Umgebungsgeräusche im Kopfhörer auf Regen & Donner, aber in letzter Zeit läuft dafür „Remember When“.

Genauso faszinierend finde ich auch den kürzlich veröffentlichten Song „Revision Control“. Wer weiß warum, aber beim Anhören habe ich Flashbacks in unbeschwertere Kindertage mit den dreibeinigen Herrschern. 😉

Um dem Sahnehäubchen schlussendlich noch die Kirsche aufzusetzen, habe ich als Fan von Videospielmusik mit Freuden festgestellt, dass sich Mitch Murder auch erfolgreich am „Green Hill Zone“-Theme aus Sonic the Hedgehog versucht hat.

Mehr braucht es eigentlich nicht für ein bisschen Glücksseligkeit. 😀

Danke für den Fisch!

Kopfhöher um Gehirn mit OhrwurmNach längerer Zeit bietet sich wieder einmal die Gelegenheit für einen meiner „Ohrwurm“-Beiträge. Wir reden dabei wie immer von Musikstücken, die in Dauerschleife in meinem Kopfhörer laufen um sie schlussendlich wieder aus meiner Denkmurmel kullern zu lassen. 😉

Das heutige Stück geht auf die von mir verehrte Schlussszene in der Verfilmung von Douglas Adams The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy zurück.

Vor einigen Tagen habe ich durch Zufall eine „jazzige“ Version von „So long and thanks for all the fish“ von Neil Hannon entdeckt und seither läuft der Song bei jeder sich bietenden Gelegenheit. 😀

Irgendwie passt der Song für mein Gefühl gerade gut in die Zeit. Warte ich doch angesichts von Präsident Trump, Erdogan und Konsorten, dass demnächst die Delfine zu neuen Gefilden aufbrechen.