Gesetzloses Internet

Es kommt spät, aber wie sagt schon der Volksmund: „Besser spät als nie“. Für seine unbedarfte Feststellung „Das Internet darf nicht gesetzlos werden“ verleihe ich unserem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hiermit, wie schon vor einiger Zeit unserer Bundeskanzlerin, die von mir ins Leben gerufene Auszeichnung „Merkbefreiter Phrasendrescher“ in Gold.

Das Tragen des Ordens in der Öffentlichkeit ist gemäß Ordensgesetz (OrdenG) der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet.

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Wenn er es auch nicht direkt ausspricht, beschwört Herr Friedrich hier doch wie viele seiner netzinkompetenten Berufspolitikerkollegen die Mär vom „rechtsfreien Raum Internet“. Einer Vorstellung der Thomas Hoeren als Herausgeber des Skriptums Internetrecht höchstwahrscheinlich stark widersprechen würde.

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich die Gestrigen der CDU für ein Gespräch in Sachen Netzpolitik disqualifizieren können. Es reicht, wenn einer von ihnen den Mund aufmacht. ;)

Gut zu wissen, wen man nicht fragen muss, wenn es um qualifizierte Beiträge zum Thema Netzpolitik geht. Spart Zeit.

Dafür sitzt Frau von der Leyen a.k.a Zensursula jetzt wenigstens nicht mehr allein im Boot und die beiden können gemeinsam unter den monotonen „Pull“-Rufen aus der Flüstertüte der auf dem Bug stehenden Bundeskanzlerin in den ewig-gestrigen Sonnenuntergang davonrudern.

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Craig schimpft deutsch

Nicht zu glauben. Kaum schreibe ich im Craig & the germans 2011 Artikel

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine deutsche Flagge und ein entsprechendes Sprüchlein als „cuss word filler“, dann wäre ich zufrieden.

schon ist der Tag, den ich mir rot im Kalender anstreichen muss, eingetroffen.

Hat unser Craig doch tatsächlich ein deutsches „Pfui-Bah“ Wort gesagt und wurde mit einer deutschen Flagge geknebelt. Hier der Bildbeweis:

Schwarz-rot-gold steht im gut :-)

Das deutsche Füllwort ist wenig überraschend Etwas, das im Englischen eine völlig andere Bedeutung hat. Ob ihn wohl unsere „geman autobahnen“ dazu inspiriert haben? Passt jedenfalls gut zu den angeblich während seiner USO Tour besuchten Orten wie z.B. „Poopenfarten“.

Natürlich habe ich diesen historischen „german moment“ gleich im dazugehörigen Artikel nachgereicht. Er versteckt sich hinter den Worten „Nietzsche and our first german bleep“

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Craig & the germans 2011

Natürlich geht es mit den „german moments“ von Craig auch 2011 weiter. Kann mir auch nicht vorstellen, dass er auf seinen „fake german accent“ verzichten will. I will never let it go – wie er selbst immer so schön sagt.

Nachdem seine Show ja nun auch in Australien ausgestrahlt wird, sind zu dem deutschen und italienischen auch noch ein hinterwäldlerischer, australischer Akzent gekommen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine deutsche Flagge und ein entsprechendes Sprüchlein als „cuss word filler“, dann wäre ich zufrieden. ;)

Wie immer habe ich wieder ein bisschen gesammelt und stelle die aktuellen german moments des Jahres 2011 hier unten wie gewohnt ein. Aus diesem Anlass habe ich auch den Craig & the germans 2010 Artikel auf den letzten Stand gebracht, und die letzten vier Clips verlinkt.

Auch dieser Artikel wird natürlich wieder von Zeit zu Zeit weitergepflegt. Ein Besuch hin und wieder kann also nicht schaden.

Ich würde mich übrigens über einen kleinen Kommentar unter dem Artikel freuen. Bin mir nämlich nicht sicher, ob es überhaupt genug Craig Ferguson Fans gibt, die sich dafür interessieren, oder ob ich mir die ganze Arbeit eigentlich umsonst mache.

Nun aber zu den Videos.

Nachtrag ( 10.06.2011 ):

Weitere Clips hinzugefügt

German moments 2011:

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Liedgesuch

Ich mache mir ja kaum Hoffnung, aber auf einen Versuch will ich es dennoch ankommen lassen. Kennt jemand zufällig das Lied, welches in dem folgenden Video ab 10:40 im Hintergrund gespielt wird?

Ist das aus einem bekannten Lied, oder doch banale Library Music?

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Post von Automattic

Automattic verschickt anscheinend gerade Statusmeldung über die Entwicklung jedes Blogs im vergangenen Jahr. Sieht wirklich gut aus und wie ich finde ist es eine nette Idee. Ich nehme mal an, dass soll auch ein Motivationsschub sein, um noch mehr zu bloggen. Mal sehen, ob das im neuen Jahr funktioniert. :)

Nachdem man diese Daten per Link in der Mail unkompliziert im eigenen Blog publizieren kann, habe ich mir gedacht, ich stell es einfach mal ein.

Bei näherer Betrachtung etwas armselig, aber dann gibt es wenigstens etwas zu lachen. :lol:

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Crunchy numbers

Featured image
A helper monkey made this abstract painting, inspired by your stats.

The average container ship can carry about 4,500 containers. This blog was viewed about 17,000 times in 2010. If each view were a shipping container, your blog would have filled about 4 fully loaded ships.

In 2010, there were 10 new posts, growing the total archive of this blog to 232 posts. There were 18 pictures uploaded, taking up a total of 1mb. That’s about 2 pictures per month.

The busiest day of the year was September 23rd with 1,382 views. The most popular post that day was Cartoons.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were bestatterweblog.de, de.forums.wordpress.com, de.wordpress.com, google.de, and search.conduit.com.

Some visitors came searching, mostly for craig ferguson, sven tauer, duplo schmetterling, craig ferguson german, and craig ferguson germany.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

CartoonsJanuary 2008
3 comments

2

Duplo Bastelstunde August 2008
21 comments

3

Craig Ferguson – german moments October 2008
16 comments

4

Craig & the germans 2010 February 2010
3 comments

5

Über December 2006
2 comments

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Rechtsfreier Raum

Für ihren markigen Spruch über den „rechtsfreien Raum Internet“ im Rahmen ihres Video Podcasts, verleihe ich unserer Kanzlerin hiermit die von mir heute ins Leben gerufene Auszeichnung „Merkbefreiter Phrasendrescher“ in Gold.

Das Tragen des Ordens in der Öffentlichkeit ist gemäß Ordensgesetz (OrdenG) der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet.

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Politische Entscheidungsträger, die in Sachen Netzkompetenz vom „rechtsfreien Raum Internet“ sprechen, stehen bei mir auf einer Stufe mit Adiletten-beschuhten Bildzeitungslesern in Boxershorts, die während ihres Campingurlaubes im europäischen Ausland nicht auf ihr tägliches Wiener Schnitzel verzichten wollen. ;)

Herr, schick Hirn vom Himmel!

Sofern ihr daran interessiert seid, noch ein kurzes Wort zum obigen Bild. Den Orden habe ich mit Inkscape erstellt und mich dafür zweier Vektorgrafiken von OpenClipart.org bedient. Neben meinem schon früher erstellten Orden und dem Gehirn aus meiner Headergrafik, waren das im Einzelnen die Frauensilhouette und der leicht durch mich veränderte Wasserhahn.

Siehe dazu auch:

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Craig Ferguson aktualisiert

Damit hier wieder mal ein Artikel erscheint, hier ein kurzer Hinweis, dass ich vor ein paar Minuten den Craig & the germans 2010 Artikel auf den neuesten Stand gebracht habe.

Neben einer deutschen Zuschauerin im Studio, ein paar Tweets und einer Erwähnung von Harald Schmidt, sind es wieder die üblichen „poop“ und „nazi“ Anspielungen.

Die neuesten Videos habe ich wie immer als „neu“ markiert, damit ihr den Überblick nicht verliert. Viel Spaß.

Craig & the germans 2010

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Videobeweis – Scheiß?

Angesichts der vielen eklatanten Schiedsrichterfehlentscheidungen bei dieser Fussballweltmeisterschaft und der konstanten Weigerung der FIFA, gegen jede Form von Reform – ob nun Videobeweis oder Chip im Ball – gewinne ich langsam den Eindruck, man kämpft in den oberen Etagen verbissen um ein Instrumentarium zur Spielmanipulation.

Gibt es denn schon Preislisten für nicht gegebene bzw. irrtümlich gegebene Tortreffer? Sitzt die Wettmafia vielleicht schon in den Vorstandsetagen der FIFA?

Ich verstehe einfach nicht, wie der Chip im Ball oder ein Videobeweis in strittigen Situationen den offensichtlich „heiligen“ Spielfluss massiv stören sollte.

Was wäre denn ein Sieg gegen England wert gewesen, wenn wir mit 2:1 gewonnen hätten? Kann man auf so einen Sieg denn als Gewinner wirklich stolz sein, nach dem Spiel noch vor die Kameras treten, und die üblichen Phrasen von „wir waren die überlegenere Mannschaft“ dreschen?

Aber was weiß ich schon über Profifussball. Manchmal vergesse ich einfach, dass mir Fussball im Grunde am Arsch vorbei geht. :lol:

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The American way …

Im Rahmen der gerade stattfindenden Fussballweltmeisterschaft in Südafrika bin ich letztens auf ein YouTube Video des ehemaligen Monty Python Mitgliedes John Cleese gestossen, in dem er auf typisch britisch-humorige Art den Unterschied zwischen Fußball und American Football behandelt.

via Spreeblick

… why do the Americans insist on calling it soccer? Why do they have such a problem calling it football. It’s a game played with a ball that is struck with the foot – hence foot ball [...] whereas american football, as they call it, is a game where an object that’s not really a ball at all [...] is carried around by hand and occasionally thrown for other people to catch in their hands. You see? Only one person in each team is allowed to actually kick the ball and they have to be specially brought onto the field to do it. I suppose in its own way that is a form of creativity. It’s quite a creative use of language. You know, saying one thing and meaning something completely different.

Bei der Gelegenheit fiel mir natürlich gleich wieder die amerikanische Verweigerung gegen das metrische System ein, dem beispielsweise der Mars Climate Orbiter zum Opfer fiel. ;)

Ich glaube die meisten haben inzwischen diese Weltkarte gesehen, bei der grün für Länder steht, die bereits das metrische System eingeführt haben.

Bildquelle: wikimedia.org

Um das Bild zu vervollständigen, kochen die Leute auf der anderen Seite des Teichs natürlich in Sachen Datum ebenfalls ein exotisches Süppchen, das mir die eine oder andere YouTube Suche schon zur persönlichen Hölle gemacht hat.

Auch dafür bin ich vor einiger Zeit über eine lustige Grafik gestolpert, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Amerikanisches Datumsformat

Bildquelle: sofias

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, das amerikanische Motto lautet: „Wieso einfach, wenns auch schwer geht.“ :lol:

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iqatrophie @ twitter

Ich habe das bisher gar nicht groß kommuniziert, aber auch ich habe mich vor einiger Zeit bei Twitter angemeldet. Wollte das einfach mal ausprobieren.

Ich weiß eigentlich immer noch nicht genau, wie das alles im Detail funktioniert, oder ob ich der richtige Typ Mensch für Twitter bin. Normalerweise habe ich nämlich eine starke Abneigung gegen Trivialitäten.

Ich werde also sicher nie den Genuß meiner letzten Tasse Kaffee mit der Welt teilen. Abgesehen davon kann ich Kaffee auch gar nicht ausstehen. Ich bin also immer noch in dieser Sinnfindungsphase und studiere wie das Ganze arbeitet.

Solltet ihr dennoch Interesse haben, schaut doch einfach mal vorbei. Wie wahrscheinlich nicht schwer zu erraten, findet ihr mich unter folgender Adresse:

twitter birdhttp://twitter.com/iqatrophie

Auch das Blog hier habe ich sozusagen twitterisiert. Zum einen werden die letzten fünf Tweets wie auf dem unteren Screenshot markiert, rechts in der Seitenleiste eingeblendet und zum zweiten wird bei jedem neuen Artikel hier im Blog automatisch ein Tweet erzeugt, der auf das neue Machwerk hinweist.

Twitter widget

Twitter widget

Bis vor ein paar Wochen hatte ich abgesehen von ein paar zwischenzeitlichen Spammern keine Follower, weswegen mich das ganze auch stark an diesen „Axis of Awesome“ Song „What would Jesus do“ erinnerte.

… He had twelve apostles, and no one follows you …

Wenn euch das Lied genauso gut gefällt, könnte euch übrigens auch deren Four chords song oder ganz im Sinn von Al Bundy deren Titty bar Song interessieren. Ich habe zumindest herzlich gelacht. Hoffentlich treten die Jungs mal in Deutschland auf. :)

Mittlerweile haben sich jedenfalls die Bloggerkollegen Roman und Sebastian entschlossen, mir bedingungslos zu folgen. Da musste ich natürlich gleich zurückfolgen. ;)

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