Ruthe zum Dritten

Irgendwie ist der dritte Teil von Ruthes Werbeparodien an mir vorbeigegangen. Dabei nimmt er dort sogar den Vagisan Gleitgel Spot ins Visier, über den ich vor einiger Zeit einen Beitrag hier im Blog verfasst habe.

Ich könnte euch jetzt zwar per YouTube Shortcode direkt auf den Vagisan-Spot im Video setzen, aber sowohl für die weiter unten eingebettenen Outtakes als auch für den Gesamtzusammenhang ist es besser, das Video in voller Länge anzusehen.

Wenn ihr das Video gesehen habt, solltet ihr übrigens im Anschluß unbedingt noch die Outtakes zu den Werbeparodien ansehen. Ich habe schon lange nicht mehr so herzlich gelacht. Kucken lohnt sich auf alle Fälle. 😆

Die Kombination aus meiner verschwindend geringen Leserschaft und den immer noch stattfindenden Sommerferien lässt mich allerdings zweifeln, ob den Aufruf übermäßig viele Leute mitbekommen. Solltest Du einer der Glücklichen sein, kannst du mit Fug und Recht behaupten „Ich habe gelebt.“ 😉

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Vagisanwahn

Als ich letztens mal wieder einen Blick in meine Statistik hier auf dem Blog geworfen habe, ist mir aufgefallen, dass sich in letzter Zeit mein schon älterer „Für die Scham – Vagisan„-Artikel plötzlich neuer Beliebtheit erfreut.

Nicht dass es mich stört. 🙂 Ich frage mich nur warum das so ist. Haben die einen neuen Werbespot geschaltet, der mir bisher entgangen ist? Wird der eventuell zur besten Abendessenszeit geschaltet, und verleidet den Leuten die Nahrungsaufnahme?

Sprechen wir vielleicht von diesem „Scheidenpilz kommt schnell„-Spot? Wer kann bei so einer Klang- und Bildkulisse schon entspannt ein Pilzragout verspeisen? 😉

Laut Videobeschreibung wird das Video wohl gerade für ein Meme verwendet. Ist das der Grund für das gestiegene Interesse? Aber wieso sollte der Empfänger solch einer Videobotschaft dann weitere Recherchen nach diesem Produkt durchführen?

Handelt es sich am Ende vielleicht um eine explosionsartig gestiegene Anzahl an Scheidenpilzinfektionen? Falls das so ist, hoffe ich jemand hat die Gesundheitsbehörden schon auf diesen Umstand hingewiesen.

Sollte also jemand auf der Suche nach Weisheit auf diesen Artikel stoßen, wäre es schön, wenn ihr mir Bescheid sagt, wo das gesteigerte Interesse an Vagisan herrührt. Würde mich wirklich interessieren. 🙂

Nachtrag ( 05.07.2012 ):

Sabs“ bringt in den Kommentaren endlich Licht ins Dunkel. Man hat offensichtlich wie schon vermutet einen neuen Werbespot gedreht.

icons_movieVagisan Feuchtcreme

Diesmal geht es offenbar um eine Feuchtcreme und einen kuriosen Werbeclaim.

Für gepflegten Sex gibt es Vagisan FeuchtCreme.

Denn wer immer gepflegt ist, braucht nicht jedes mal ein Gleitgel.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber bei mir schlägt da immer die inverse Logik zu. Wenn ich den Claim höre, denke ich jedenfalls spontan „Wer ein Gleitgel braucht, ist logischerweise nicht gepflegt. 😆

Ob ich beim nächsten Gleitgel-Käufer im Drogeriemarkt mal dezent zwischen zwei Hustern ein kleines „Schmutzfink“ einstreue? 😉

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Für die Scham – Vagisan

Fast scheint es, als hätte sich die Apotheke meinen Rat hinsichtlich der Bereitschaft des Marktes für Intimpflegeprodukte zu Herzen genommen. Anders ist der gerade laufende Werbespot für Vagisan nicht zu erklären. Es geht offensichtlich um „Irritationen“ im Schambereich – ein schönes Wort. Ob das jetzt auch wieder ein Spot für eine Seife war, kann ich gar nicht sagen. Das einzige was mir noch in Erinnerung blieb ist, dass es das natürlich nur in der Apotheke gibt.

Ich vermute mal auch zu Apothekenpreisen.

Wie der Name schon andeutet, ist auch dieses Produkt anscheinend für den weiblichen Teil der Bevölkerung gedacht. Ich kann mir auch kaum vorstellen, das sich ein „ganzer Kerl“ seinen Intimbereich mit Vagisan wäscht. Es sei denn natürlich, das wird fantasievoll in den Liebesakt eingebaut. Keine Ahnung, lasst eure Fantasie spielen. 😉

Aber zurück zur Sache. Ist das „Penisan“ schon in der Pipeline? Oder war das Absicht, das es nur ein Frauenprodukt in Sachen Intimhygiene gibt? Hat Mutter Natur uns Männer evtl. doch mit einem robusteren Intimbereich ausgestattet, als unsere Frauen. Haben wir dafür evtl. mit unserem weniger vernetzten Gehirn bezahlt? Kräftigere Intimflora im Austausch für die Fähigkeit gleichzeitig zu telefonieren, fern zu sehen und Essen zu kochen? 😉

Wenn wir sehen, wieviel Zeit zwischen der Frauenkosmetik und dem Auftauchen von „Metrosexualität“ und „Männerkosmetik“ verstrichen ist, können wir in etwa 40 Jahren mit den ersten Produkten für den männlichen Intimbereich rechnen. Sollte ich mir den Markennamen „Kolbenfett“ schon mal für den Bereich Hautpflege eintragen lassen? 😆

Bis es soweit ist, warte ich gespannt, bis Labello den Intimstift für trockene Lippen auf den Markt wirft. Das wird meine Stunde Null. Wenn das passiert, ist für mich eine Entwicklung abgeschlossen. Dann heisst es schauen, was sich die Kreativen als nächstes einfallen lassen.

Vielleicht konzentrieren wir uns dann mal auf unser Inneres. Wie wäre es mit Pflegeprodukten für unsere Darmflora? Und ich rede jetzt nicht von Joghurts die nachweislich im Darm wirken. Mir schwebt da eher ein Home-Shirota-Einlauf vor. Oder eventuell ein Darm-Odeur, damit unsere Flatulenzen nach Rosen riechen? Alternativ erhältlich in den Geruchsrichtungen Banane, Motoröl oder Patchouli-Potpourri.