Demokratie

Erdogan, Putin, Maduro, Duterte, Orbán, Kaczyński, … wo man auch hinsieht, scheint die Demokratie auf dem Rückzug zu sein. Gerade deswegen will ich heute als Sommerlektüre bzw. Videoempfehlung die phoenix-Dokumentation „Mensch.Macht.Demokratie“ empfehlen, die ich am Sonntag auf dem gleichnamigen Sender als Wiederholung gesehen habe.

Da ich das gute Stück weder in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender noch im Sendearchiv auf deren Website gefunden habe, muss ein YouTube-Video ausreichen, dass hoffentlich lange genug online bleibt.

Wenn ihr mich fragt, absolut sehenswert, inspirierend und keinesfalls verschwendete 74 Minuten Lebenszeit. Fragt sich nur noch, wer das Konzept Donald Trump so erklärt, dass es in seine angeblich vierminütige Aufmerksamkeitsspanne passt. #Healther

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Geliebte Feinde

Zwei Figuren reden über DeutschlandAls ich letztens durch meine Kategorie Germæntion gestreift bin, hätte ich Stein und Bein geschworen, bereits einen Beitrag über die hervorragende zehnteilige Dokumentation „Geliebte Feinde – Die Deutschen und die Franzosen“ verfasst zu haben.

Dem ist nicht so und da besagte Kategorie sehr England- und Amerika-lastig ist, will ich das hiermit korrigieren.

Die Dokumentation liefert einen umfangreichen Einblick in die deutsch-französische Geschichte und fördert meiner Meinung nach ungemein das gegenseitige Verständnis darüber wie Deutsche und Franzosen so „ticken.“ Stichwort Fremdbild und Eigenbild.

Wenn ihr mich fragt, ist die Dokumentation ein richtiges Juwel. Gerade deswegen finde ich es so schade, dass sie mittlerweile offenbar aus der Mediathek bei ARTE verschwunden ist.

Glücklicherweise hat die Dokumentation jemand auf YouTube hochgeladen. Ich habe mir deswegen die Mühe gemacht, die einzelnen Teile als Linkliste aufzubereiten und hier unten einzufügen. Ich hoffe die Videos bleiben verfügbar und fallen nicht einem Copyright-Claim zum Opfer.

Da jeder der Teile über 40 Minuten lang ist, solltet ihr etwas Zeit mitbringen. 😀

Geheimprotokoll entdeckt

Bei Aufräumarbeiten eines Dachbodens in Berlin-Karlshorst wurde jüngst eine sensationelle Entdeckung gemacht.

Arbeiter stießen unter einigen Bodenbrettern auf eine alte Aktentasche, die nach bisherigen Erkenntnissen, die Kopie eines geheimen Zusatzprotokolls zu der von Generalfeldmarschall Keitel am 8.Mai 1945 unterzeichneten Kapitulationsurkunde enthält.

Interessant ist meiner Meinung nach vor allem Punkt 4 des Protokolls:

4. Bis zur endgültigen Tilgung aller Kriegsschulden, längstens jedoch bis ins Jahre 2035 hat der öffentliche Rundfunk und das Fernsehen der westlichen Besatzungszonen sicherzustellen, daß der Bevölkerung wöchentlich mindestens eine kritische Dokumentation rund um das Thema „Nationalsozialismus“, die Person Adolf Hitler oder seiner Helfer zugänglich gemacht wird.

Da muss man sich ja nicht wundern, dass heute beim zappen durch die Kanäle alle Nase lang Adolf Hitler über den Bildschirm flimmert. Aus Unwissenheit habe ich immer den Programmverantwortlichen der Fernsehsender die Schuld gegeben. Dafür möchte ich mich nachträglich entschuldigen.

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