Männergrippe

Wieso muss ich mir als jemand, der sich nach Tagen auszehrender, Ebola-ähnlicher 😉 Grippesymptome endlich wieder den Weg zurück ins Licht und das Leben gekämpft hat, ständig diese augenzwinklerischen Artikel und Videos über die „Männergrippe“ lesen und ansehen?

Grippe-Virus

Warum muss ich mir nach wie vor das Gerede entnervter und belustigter Frauen anhören, die an Grippe erkrankt noch ihre drei Kinder einkleiden und satt bekommen, nebenbei ein multinationales Unternehmen leiten, abends drei Stunden schwerer Feldarbeit ableisten und schlussendlich am gesamten familiären Fuhrpark noch als krönenden Abschluss die Winterreifen aufziehen?

Offenbaren doch die ebenfalls zur typischen Grippewellenzeit erscheinenden Artikel und Videos der Gegenseite, dass an dem Phänomen „Männergrippe“ bedingt durch die genetische Disposition und unterschiedlich starker Immunsysteme bei Mann und Frau durchaus etwas dran sein könnte.

Wie können Frauen uns ob unserer Unfähigkeit Kinder zu gebären stets mangelndes Einfühlungsvermögen in Sachen Geburtsschmerzen vorwerfen, dann aber so wenig Empathie an den Tag legen, uns Männer zu jeder neuen Grippesaison in Funk und Fernsehen als jammernde Memmen abzustempeln. Wenn da mal nicht wieder mit zweierlei Maß gemessen wird. 😉

Aber lassen wir das Thema. Der ursprüngliche Grund für den Beitrag ist die schon in einem früheren Beitrag erwähnte Frustration über „verlorene Lebenszeit“ angesichts der alljährlichen Beiträge, Artikel, Videos, Kommentare, … über jammernde Grippemänner, belustigte Frauen und gut gemeinter Gegenbeiträge, die wissenschaftlich eine Lanze für das männliche (schwache) Geschlecht brechen wollen. Ist hiermit alles für den „goldenen Einheitsbrei“ nominiert.

Schließlich – wer hätte es gedacht – steht schon in einer der Erstausgaben der Bauernregeln aus dem Jahre 1681:

Ist’s Männergeschlecht bei Grippe voll Jammer und unzufrieden,
liegt’s an der genetischen Disposition und Immunsystemunterschieden.

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Wieso wählt die USA Dienstags?

Wie viele von euch wissen, wählen unsere amerikanischen Freunde just heute ihren nächsten Präsidenten. Dieser heißt entweder Hillary Clinton oder Donald Trump, wenn man mal die chancenlosen, unabhängigen Kandidaten außen vor lässt.

Nachdem ich den „Brexit“ für ziemlich unwahrscheinlich gehalten habe und eines Besseren belehrt wurde, rechne ich dieses Mal fest mit einem Präsidenten Donald Trump. 😉

Ansteck-Button mit der Aufschrift „Vote“

Er wäre gut in einer Runde mit Frauke Petry, Marine Le Pen, Geert Wilders, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan aufgehoben. Man kann dem Zeitgeist des Isolationismus förmlich bei der Arbeit zusehen.

Darum soll es aber gar nicht gehen. Viel mehr interessiert mich, ob sich einer von euch schon gewundert hat, wieso in den USA ausgerechnet an diesem Dienstag gewählt wird? Macht doch auf den ersten Blick überhaupt keinen Sinn.

Es stellt sich heraus, dass das auf ein uraltes Gesetz aus dem Jahr 1845 zurückgeht.

Da sich seinerzeit die Abhaltung einer Wahl am Sonntag wegen der Heiligkeit des Sabbat verbat, war der nächstmögliche Termin eigentlich der Montag. Das vorherrschende Verkehrsmittel war damals allerdings Pferd und Pferdewagen. Eine Anreise damit zum Verwaltungssitz/Wahllokal nahm einige Zeit in Anspruch, weshalb man schließlich den Dienstag als nächstmöglichen Tag festschrieb. Mittwoch schied übrigens auch aus, weil das üblicherweise der Markttag war.

Nur aus diesem Grund wird auch heute noch in den USA am Dienstag nach dem ersten Montag im November die Wahl abgehalten.

Soweit ich das recherchieren konnte, gibt es bereits seit 1997 Bestrebungen, dies zu ändern  („Weekend Voting Act“), aber bisher ist das offenbar irgendwo versandet oder eine Änderung nicht erwünscht. Kenne mich in der amerikanischen Legislatur nicht gut genug aus.

Wenn da mal nicht ein „haben wir schon immer so gemacht“ zwischen den Zeilen mitschwingt. Oder wie gerne von mir von „Hamish Campbell“ aus Braveheart zitiert:

… die können sich nicht über die Farbe von Scheiße einigen!“

Für die des Englischen kundigen unter euch findet sich das ganze nochmal hübsch zusammengefasst in dem Beitrag aus der Kategorie „How is THIS still a thing“ aus der Sendung Last Week Tonight mit John Oliver.

Schriftliche Kündigung

Das ist wieder mal so ein Reizthema, bei dem ich jederzeit und unvermittelt Gift und Galle spucken könnte. Als ich nämlich schon vor einiger Zeit den gerade zu unerhörten Versuch unternahm, meinen langjährigen Mobilfunkvertrag kündigen zu wollen, musste ich wieder einmal feststellen, durch wie viele Ringe ein Unternehmen jemanden springen lassen kann, um zu seinem Recht zu kommen.

Vertrag Kündigung

 

Das fängt schon damit an, das man ohne dreijähriges Studium der Supportseiten und fantasievollem Befüllen des Suchfunktioneingabefeldes nicht mal auch nur in die Nähe eines entsprechenden Kündigungsformulars gelangt.

Hat man dies dann doch wider Erwarten geschafft, unterliegt man als naiver Trottel, der ich bin, in den Zeiten des Internets sofort dem Trugschluss, dass man dieses online ausfüllen und abschicken könnte.

Weit gefehlt! Das Formular muss ausgedruckt, handschriftlich ausgefüllt und dann postalisch korrekt frankiert an eine separat zu ermittelnde Adresse versandt werden. Sicherheitshalber natürlich auch noch als Einschreiben mit Rückschein.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man dankbar sein, den ganzen Vorgang nicht per Flaggenalphabet am Konzernsitz in irgend ein obskures Fenster morsen zu müssen. 😉

Ernsthaft, mir will einfach nicht in den Kopf, wieso es möglich ist, einen Mobilfunkvertrag ohne diese ganzen formellen Sperenzchen abzuschließen, bei der Kündigung aber dann die ganze Wucht deutscher Bürokratie zu spüren. Ist dieser Schikane rechtlich wirklich nicht beizukommen?

In einem ähnlichen Fall habe ich tatsächlich mal einen dieser hilflosen, Textbausteine zitierenden Supportmitarbeiter gefragt, wieso das so kompliziert sein muss, wenn für einen Vertragsabschluss offenbar nicht mal meine Unterschrift vonnöten war? Als Antwort erhielt ich nur einen gemurmelten Verweis auf irgend welche Wettbewerbsgesetze, die ich mangels Jurastudium nicht verifizieren konnte. Mehr hat das Redeskript dieses bedauernswerten Menschen dazu offenbar nicht hergegeben.

Wenn ich irgend etwas zu sagen hätte, würde ich gesetzlich festschreiben lassen, dass Unternehmen verpflichtet sind, ihren Kunden eine Kündigungsmöglichkeit anzubieten, die sich in der Abwicklung am Prozedere des Vertragsabschlusses orientiert.

Dann möchte ich mal sehen, ob einer dieser „3 Monate Kündigungsfrist“-Mobilfunkanbieter den Schneid besitzt, auf meinen unterschriebenen und ausreichend frankierten Vertrag zu warten. 😉

Schlechte Türen

Diese Woche habe ich nur ein interessantes Video zum Thema Benutzerfreundlichkeit, gutem Produktdesign und schlechten Türen anzubieten. Es handelt von Donald Norman und sollte euch eigentlich ein gutes Gefühl geben, wenn ihr das nächste Mal mit Anlauf gegen eine geschlossene Tür rennt, die sich nur ziehend öffnet.

Die gute Nachricht ist, es ist nicht eure Schuld, sondern die der Tür beziehungsweise des Türherstellers oder Monteurs. Wie befriedigend und beruhigend, wenn man einfach mal guten Gewissens und fundiert einem Anderen die Schuld geben kann. 🙂

Das Video ist leider wie so oft in Englisch, aber es gibt zumindest deutsche Untertitel.

Welcher Gegenstand ist nach Konsum des Videos wohl direkt auf meinen imaginären Wunschzettel gewandert? Wer auf den von oben ablesbaren OXO Good Grips Meßbecher bei 3:26 getippt hat, hätte die Wette gewonnen. 😉

Wie genial ist das denn? Schon in dem Moment als ich das Ding gesehen habe, musste ich an all die nervenden Küchenmomente denken, in denen ich vor der Spüle knieend Wasser in meinen „Old School“-Messbecher fülle oder bei Überfüllung wieder entleere, um seitlich die Skala abzulesen.

Ich habe den Becher bereits auf Amazon gefunden, konnte aber bisher nicht verifizieren, ob der dann auch eine von oben ablesbare Milliliterskala hat. Auf allen Bildern, die ich gesehen habe, war diese nur seitlich angebracht.

Nutzt vielleicht jemand unter euch schon diesen Becher und kann das für die „EU-Version“ bestätigen?

Die Amazon-Seite ist übrigens absichtlicht nicht verlinkt, um nicht in den Verdacht zu geraten, dies wäre eventuell ein gesponserter Beitrag. Den Eindruck habe ich nämlich fast selbst gewonnen, als ich mir meine Zeilen nochmal durchgelesen hatte. 👄 😇

Tally Hawk Drohne

Als jemand, der in seiner Kindheit viele der 80er-Jahre Cartoonkultserien wie Saber Rider, Brave Starr oder Galaxy Rangers gesehen und sehr viel später fasziniert auf DMAX verschiedene Folgen „Die Modellbauer“ konsumiert hat, habe ich letztens mal eins und eins zusammengezählt und mich gefragt, ob sich schon mal jemand an einem flugfähigen Modell des „Tally Hawks“ ausprobiert hat?

Bevor sich jetzt der eine oder andere unter euch fragt, wer oder was dieser ominöse „Tally Hawk“ ist, dem sei gesagt, dass es sich dabei um das metallene Roboterfedervieh in Form eines Falken aus der Cartoonserie „Silver Hawks“ handelt. „Er“ oder „es“ ist im Intro der Serie sowohl zu Beginn als auch nochmal kurz am Ende in Szene gesetzt.

Ich muss gestehen, dass ich selbst weder all zu viel über diesen Metallvogel weiß, noch wie oft er in der Serie einen Auftritt hatte. Auch per Google-Suche findet man nicht sehr viele aussagekräftige Bilder. Interessant wäre zum Beispiel zu erfahren, wie sich die Flügel von der Ruheposition in den Flugmodus ausklappen.

Anhand der ersten Frames des Intros würde ich vermuten, dass in ein flugfähiges Modell unbedingt ein Düsentriebwerk eingebaut werden müsste. Nachdem im Modellbau sogar Vektordüsensteuerung kein Fremdwort mehr ist (siehe z.B. JetPower Messe 2014), sollte der Vogel aber gut starten und landen können, oder nicht?

Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass ich selbst kein Modellbauer bin. Mir fehlen einfach Geduld und Muße. Ich schreibe den Beitrag wirklich nur, weil ich sehen will, wie jemand so ein Ding zusammenbastelt und fliegen lässt bzw. ob es technisch möglich wäre, dass so ein Robotervogel seine Flügel auffaltet und von selbst abhebt.

In dem Zusammenhang fällt mir sozusagen als i-Tüpfelchen noch dieses YouTube-Video zu einer wissenschaftlichen Arbeit über die Animation digitaler Kreaturen ein, über das ich vor einiger Zeit aus mir inzwischen unbekannten Gründen gestolpert bin.

Da haben ein paar Leute ein Animationssystem erstellt, das Knochen und Muskeln simuliert und in dem die digitalen Kreaturen mit lernenden Algorithmen über mehrere „Generationen“ die sparsamsten und glaubhaftesten Bewegungsabläufe ermitteln.

Könnte man das nicht für so einen Roboterfalken adaptieren? Also damit ein Steuerungsprogramm entwickeln, dass aus den verschiedenen Parametern wie Schub, Düsen-, Flügel- und Fußstellung, … möglichst realistischen Vogelflug, Start und Landung simuliert?

Das sind zugegebenermaßen wohl alles naive Fragen und Vorstellungen, aber nichts desto trotz genau das, was mir kürzlich im Kopf herumspukte und in meiner Vorstellung in Ermangelung eines besseren Themas einen interessanten Blogbeitrag abgeben würde. 😉

Fugue Musikwunsch

Ich habe „Abenteuer Forschung“ noch mit Joachim Bublath gesehen. Wer kann so etwas schon von sich behaupten ohne gleich mit der Werther’s Echte-Tüte zu rascheln? 😉

Ja, nun bin ich der Großvater, und was sonst wohl würde ich …

Selbst dieser Satz ist verräterisch, weil die Bonbons heutzutage inzwischen offenbar „Werther’s Original“ heißen. Ich fühle mich gerade so alt.

Die Jüngeren unter euch kennen Herrn Bublath vielleicht nur noch als denjenigen, der bei Sandra Maischberger wegen Nina Hagen zu Recht das Studio verlassen hat. 👍

Aber darum soll es gar nicht gehen. Wer kann sich noch an den Vorspann der Sendung erinnern?

Abenteuer Forschung Altes Intro

Im Speziellen an den coolen Introsong von Rolf Wehmeyer namens „Fugue

Könnte sich dem Song vielleicht mal jemand annehmen und eine modernere Version mit mehr Umpf produzieren? Ich frage das mal ganz naiv in den Äther des Internets.

Es muss ja nicht gleich so etwas wie Exoskelephone von Stereotronique sein, aber ein schöner Remix mit mehr Beat und höherer Geschwindigkeit wäre schön.

Würde mir jedenfalls gefallen und würde ich mir anhören. 😀

Ist Geschmack Geschmackssache?

Ich gehe mal davon aus, dass inzwischen jeder schon einen Werbespot von Lieferdienstportalen wie Lieferando.de, Lieferheld.de, … und wie sie sonst noch so heißen mögen, gesehen hat. Wisst ihr was mein Problem mit diesen Diensten ist?

Es ist jedenfalls nicht mein schamlos zur Schau gestellter Narzissmus, der fest davon ausgeht, dass euch diese Probleme brennend interessieren. Ich sage das nur, falls es jemand gedacht hat. 😉

Mal abgesehen davon, dass sich die Portalbetreiber als „Mittelsmann“ ein dicke Scheibe Umsatz abschneiden, ohne für meine Begriffe selbst viel dafür zu tun, ist es vor allem der Grundgedanke, dass die Schwarmintelligenz allein es schon richten wird.

Jedes dieser Portale wirbt mit der Tatsache, dass die Unmenge an positiven Bewertungen durch die eigene Community dafür sorgt, dass sich die gute Qualität und das beste Essen automatisch durchsetzen wird.

Pizza

Aber was ist eine Benutzerbewertung heute eigentlich noch wert? Soweit es mich angeht, keinen Pfifferling. Ständig liest man vom Bewertungsbetrug auf Amazon.de, im App-Store von Apple und auch überall sonst, wo die Höhe und Anzahl der Bewertungen ausschlaggebend über den Verkaufserfolg sind. Es ist mittlerweile schon wie bei dem altbekannten Sprichwort mit den selbst gefälschten Statistiken.

Ein Bewertungssystem ist heutzutage doch nur noch ein Aufruf für die Hersteller, Lieferanten und Produzenten, die eigenen Produkte in einem möglichst guten Licht dastehen zu lassen, während der Rest mit schlechten Bewertungen diskreditiert wird. SEO für Fortgeschrittene.

In irgend einem TV-Beitrag habe ich, es war glaube ich Tim Mälzer, mal sagen hören, dass Leute, die von Kindesbeinen an im Hinblick auf die Qualität und den Geschmack des Essens nur „Abfall“ gegessen haben, auch später genau diesem den besten Geschmack attestieren würden.

Nicht nur, dass Bewertungen mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht werden, kann man also nicht mal solchen trauen, die von „ehrlichen“ Leuten abgegeben werden. Ich schätze mal, das ist ein ähnliches Phänomen wie bei Zeugenaussagen und dem unsichtbaren Gorilla. In der Hinsicht ist selbst auf Menschen mit den besten Absichten einfach kein Verlass.

Von den hygienischen Zuständen der einzelnen Restaurants habe ich noch gar nicht gesprochen. Ich habe mir mal den Spaß gegönnt, einige der gelisteten Restaurants in meiner Stadt im Vorbeifahren von außen zu inspizieren.

Bei manchen dieser „Klitschen“ könnte ich schon durch reinen Blickkontakt einen Durchfall entwickeln. Ich könnte mir vorstellen, wenn die notorischen 5-Sterne-Bewerter einige dieser „Hinterhof-Pizzaofen-Kombinate“ gesehen hätten, würden diese beim Klingeln an der Haustür schnell alle Lichter löschen und sich tot stellen, nur um den Fraß nicht annehmen und aufessen zu müssen.

Chinesisches Essen

Aus dem Grund möchte ich hier meinen Aufruf für ein besseres Lieferdienstportal formulieren, welches selbst ich nutzen würde.

Gourmets statt „gemeines Volk“
Schluss mit diesen Community-Bewertungen. Auch wenn ich weiter oben schreibe, dass Geschmack wohl Geschmackssache ist, muss es doch objektive Bewertungsmaßstäbe geben.

Stellt lieber ein paar Experten ein, die den Geschmack und die Qualität des Essens wirklich objektiv bewerten können. Der Guide Michelin schafft es auch.

Pflicht zu Außen- und Innenaufnahmen von Lokal & Küche
Nur Betriebe, die regelmäßig Fotos von Lokal und Küche einstellen, sollen im Portal gelistet werden. Ich möchte sehen, wo mein Essen zubereitet wird, bevor ich etwas bestelle. Wer traut sich, eine Live-Cam in der Küche zu installieren?

Unangemeldete Hygienekontrollen
Mir ist bewußt, dass hier in Deutschland die Ordnungsämter Gaststätten bereits kontrollieren. Leider bekommt man als Normalbürger aber bis auf eine Schließung des Lokals nichts von den Ergebnissen mit. In Dänemark läuft das viel besser.

Für eine Auflistung in meinem Traumportal müsste sich der „Lieferant“ verpflichten einem Portalmitarbeiter unangemeldet z.B. einmal im Jahr Küche und Kühlräume kontrollieren zu lassen. Wer dabei durchfällt, wird bei leichten Verstößen entweder öfter kontrolliert oder fliegt eben gleich aus dem Index.

Faire Konditionen für teilnehmende Betriebe
Im Gegenzug für die geschilderten Verpflichtungen, sollte eine Auflistung nicht viel kosten und vor allem nicht umsatzabhängig sein, damit kein Abhängigkeitsverhältnis oder andere Probleme wie bei den existierenden Portalen entstehen.

Auch wenn mir dieser Beitrag schon länger als Entwurf in meinem Kopf herumgespukt hat, fällt mir an diesem Punkt nichts mehr ein.

Jetzt dürft ihr mir gerne vorwerfen, dass diese Vorstellungen naiv sind. Ich möchte wie gesagt nicht mehr oder weniger als eine Art Portalvariante des „Guide Michelin“ für Take-away-Restaurants, bei dem ich die Sicherheit habe, dass ich keinen „Abfall“ fresse und vor allem authentische Gerichte zubereitet bekomme.

Gerne könnt ihr in den Kommentaren noch weitere Vorschläge und Ideen hinterlassen, wie eine bessere Version eines Lieferdienstportals aussehen könnte. Wenn mich ein Vorschlag überzeugt, setze ich ihn gern nachträglich auf die Liste.

Selbstverständlich bin ich auch an euren persönlichen Erfahrungen mit diesen Portalen oder Lieferdiensten interessiert. Nutzt ihr so etwas bzw. bestellt ihr irgendwo Essen, wenn ihr das Lokal nicht vorher in Augenschein genommen habt?