Pause

Ich habe beschlossen mir die nächsten vier Wochen einmal eine Blogpause zu gönnen und die Dienstagsserie damit abreißen zu lassen.

icon-pause

In letzter Zeit war es größtenteils doch eher der selbst auferlegte Zwang, die Serie nicht abreißen zu lassen statt wirklich waltender, kreativer Säfte. Wollen wir hoffen, dass sich die Welt in der Zeit weiter dreht. 😉

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Beitragsausfall

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, mir nochmal irgend etwas Grippe-ähnliches einzufangen. Dabei war ich der festen Überzeugung das mein Grippevorfall im Januar nur die verfrühte Februargrippe des Vorjahres war.

Grippe-Virus

Anscheinend werde ich dieses Jahr aber reichlicher beschenkt und so liege ich schon wieder darnieder und warte, bis die Symptome abklingen.

Gott, wie ich diese fiebrigen Tage immer hasse. Man verliert gefühlt zwei Tage seines Lebens, wacht alle paar Stunden auf und sobald es draußen dunkel ist, ist man sich nicht mal mehr sicher, ob man jetzt zwei oder zwölf Stunden geschlafen hat und schon ein neuer Tag angebrochen ist.

Würden wir irgend welche biologischen Systeme zerstören, wenn wir Grippeviren ein für alle mal ausrotten würden? Im Ernst, wechselwirken diese in irgend einer Weise positiv mit ihrer Umwelt oder ist Vermehrung deren einziger Lebenszweck?

Beitragsausfall

Aufgrund grippeähnlicher Symptome sehe ich mich außer Stande, diese Woche einen Beitrag zu verfassen. Husten, Schnupfen, Fieber, Gelenkschmerz und das restliche Potpourri an erkältungstypischen Wehwehchen vermitteln mir das unwohlige Gefühl, mehrmals gegessen und wieder erbrochen worden zu sein. Zu gut deutsch – ich fühle mich wie ausgekotzt! 😦

Grippe-Virus

Wie soll man so einen klaren Gedanken fassen können, der es wert wäre in einen Beitrag gegossen zu werden. Mein Beitrag zur Männergrippe aus dem letzten Jahr zeigt mir zumindest, dass ich dieses Jahr ein paar Wochen früher dran bin und es somit hoffentlich eher hinter mir habe.

Man kennt das ja. Da hat in einem x-beliebigen Biokatastrophenfilm eine armer Kerl, der sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, einen Schweißausbruch und etwas harmlosen Husten, nur damit ihm in der nächsten Szene sämtliche Körperflüssigkeiten aus allen Öffnungen heraus laufen und er japsend seinen letzten Atemzug aushaucht.

Solange es also wirklich nur eine Grippe ist, bin ich somit ein richtiger Glückspilz. 😀

Warmwasserrecycling

Kann man nach all den Belästigungsskandalen rund um Harvey Weinstein, Louis C.K, Bill O’Reilly, Matt Lauer, Charlie Rose, … und dem hoffentlich damit einhergehenden Kulturwandel dann eigentlich als Mann auch gefahrlos seine Vorliebe für heiße Duschen offenbaren? Oder funktioniert dieser Wandel nur in eine Richtung und man wird von Geschlechtsgenossen weiterhin als der obligatorische „Warmduscher“ verspottet?

warmduscher-piktogramm

Ich jedenfalls kann kalte Duschen nicht ausstehen und gestehe hiermit, dass ich ohne das dem Deutschen inhärente schlechte Gewissen über all das verschwendete Wasser wahrscheinlich stundenlang in einer brühend heißen Dusche stehen würde.

Salat würde ich deswegen aber noch nicht dort zubereiten. 😉

Dennoch habe ich mich letztens gefragt, ob es nicht eine Art Erfindung/Technik gibt, mit der man, sagen wir nach zehn Minuten Duschzeit, einen Hebel umlegen und das abfließende heiße Wasser gleich wieder zum Duschen verwenden kann?

So könnte man auch mal eine halbe Stunde ohne schlechtes Gewissen duschen und das warme Wasser laufen lassen. 😀 Sauber genug müsste man nach dem Einseifen und dem gelegentlichen Schamponieren doch eigentlich sein, oder?

Gibt es hygienische Gründe, die dagegen sprechen? Würden da irgend welche Bakterienkolonien im Duschkopf wachsen? Könnte man das abfließende Wasser in dem Fall eventuell mit UV-Licht desinfizieren? Nie ist ein Klemptner da, wenn man mal einen braucht.

Megadeutsch!

stickman-altersackIn der Reihe Generationenkonflikt bzw. gealterter Vierziger, der von besseren Zeiten lamentiert, gebe ich hier und heute offiziell zu Protokoll, dass mir der übermäßige und grammatikalisch falsche Gebrauch des Wortes „Mega“ mittlerweile abwechselnd die Fussnägel hochrollen oder die Magensäfte in Mund und Rachenraum hochsteigen lässt.

Find ich MEGA!!!
Das is ja voll MEGA!!!
MEGA, alda!!!

So und ähnlich klingt es mittlerweile aus Funk, Fernsehen und jedem drittklassigen YouTube-Video. Wider besseren Wissens würde ich vermuten, es handelt sich um „Dieter Bohlen-Sprech“. Oder war es am Ende doch Mario Barth? Wer hat damit nur angefangen?

Zeternd sitze ich, die Mattscheibe explosiv mit einem Speicheltröpfchenbombardement eindeckend vor dem Bildschirm und rufe: „MEGA-geil?, MEGA-anstrengend?, MEGA-zum-Teufel-nochmal-WAAAAAAAS?

Zum meiner Verteidung kann ich leider nicht viel mehr sagen als:

Heut‘ bin ich der Großvater, und was sonst wohl würde ich den jungen Leuten sagen, als „I bims, der Teilzeitmisanthrop!“ 😉

Smartwatch-Zusatzgedanken

Diese Zeilen sind ein kleiner Nachtrag zu meinen im April geäußerten Smartwatch-Gedanken. Gemäß WordPress-Statistik nach Aufrufen einer der eher uninteressanteren Beiträge. Da ich das Blog aber auch für mich selbst schreibe, soll es mich nicht davon abhalten, das Gesamtbild mit einem weiteren Puzzle-Teil zu vervollständigen.

armbanduhr-selbstaufzug-armbewegung

Wie ich seinerzeit schon geschrieben habe, ist das Thema Akkulaufzeit in meinen Augen der entscheidende Faktor. Eine Armbanduhr, die ich spätestens alle zwei Tage zum Aufladen abnehmen muss oder bei der ich ständig Gefahr laufe, dass ihr mitten am Tag die Puste ausgeht, ist in Sachen Benutzerfreundlichkeit eine absolute Fehlentwicklung und käme mir nicht an mein Handgelenk.

Auch die sich selbst aufziehenden Automatikuhren vergangener Tage hatte ich erwähnt und was soll ich euch sagen — Potzblitz, stoße ich vor ein paar Wochen im heise-Newsticker doch tatsächlich auf die Meldung der Sequent Smartwatch mit eingebautem Mikro-Generator von Kinetron.

Besagtes Mikro-Generator-System generiert mit Hilfe eines pendelnden Gewichts aus der Armbewegung des Trägers Strom, der in einem Akku in der Uhr gespeichert wird. Genau so hatte ich mir das in meinen wildesten Träumen vorgestellt.

Meine nächsten Frage wäre jetzt:

  • Wie viel Energie produziert so ein Generator in einer üblich großen Armbanduhr und reicht das für den gelegentlichen Betrieb eines (ePaper-)Displays?
  • Können bei entsprechendem Energiebedarf mehrere Generatoren in eine Uhr eingebaut werden, die alle durch das gleiche Pendelgewicht angetrieben werden?
  • Reicht das Energiebudget für die ursprünglich erwähnten Einsatzzwecke, wenn man auf Aspekte wie Fitnessarmband (Schrittzähler, Herzrhythmus, …), Smartphone-Kopplung, … verzichtet?
  • Kann so ein Mikro-Generator auch durch manuelles Aufziehen an der Krone Energie erzeugen, wenn mal Not am Mann/an der Frau ist?

Ts, ts! Fragen über Fragen.

Apropos, nachdem mein derzeitiger Radiowecker scheinbar durch einen Defekt im Lautstärkeregler Radiomusik entweder nur„ultraschall-leise“ oder „herzstillstandauslösend-laut“ abspielt, habe ich mir mal einen Überblick über das aktuelle Marktangebot gemacht und bin relativ enttäuscht. Nichts auch nur annähernd Brauchbares, das mich per Radio oder wahlweise MP3 wecken kann.

Das brachte mich auf die naive Idee, ob man da nicht etwas aus einem Raspberry Pi Zero und einem LED Matrix-Display zaubern könnte. Und warum erzähle ich das alles?

Na, weil das ein weiterer Einsatzzweck für meine imaginäre Smartwatch wäre. Eine (Bluetooth-)Kopplung mit dem Open Source-Radiowecker, der bei Alarm zusätzlich die Uhr am Handgelenk vibrieren ließe. Selbstverständlich könnte ich mit dieser auch die Schlummertaste betätigen, ohne meine Hand unter der wohlig-warmen Bettdecke hervorstrecken zu müssen.

Wie schon erwähnt eben nicht nur faul, sondern „SnugWOW-Faul“ 😉

Smartwatch-Gedanken

Die Vorstellung einer „Smartwatch“ hat mich eigentlich schon als Kind total fasziniert. Nicht, weil Michael Knight ständig in seine Armbanduhr gequatscht hat, sondern weil man diese immer dabei hat und nicht wie sein Smartphone versehentlich irgendwo liegen lassen kann. Außerdem hat man im Gegensatz zum Smartphone weiterhin seine Hände frei, um andere Dinge zu tun. Alltags-Minimal-Invasiv sozusagen.

Smartwatch mit Display

Genau das ist auch der Grund, warum die meisten, wenn nicht alle derzeitigen Smartwatches für meine Begriffe ein Reinfall sind. Eine Armbanduhr, die ich alle ein bis zwei Tage zum Aufladen abnehmen muss oder die ständig Gefahr läuft, mitten am Tag wegen leerem Akku auszufallen, verfehlt völlig den Sinn und Zweck.

Für mich sollte eine Armbanduhr mindestens ein halbes Jahr durchhalten können, bevor ich sie zum Aufladen abnehmen muss. Dabei bin ich noch großzügig. Besser wäre ein Jahr oder mehr. Sonst droht Smartwatches meiner Meinung nach langfristig das gleiche Schicksal wie dem 3D-Fernseher oder mit Vorbehalt auch der aktuellen VR-Technik, wenn diese den Benutzer mit Kabeln an ein Gerät fesseln möchte.

Das mag angesichts dessen, was ich weiter unten in diesem Beitrag schreibe, furchtbar naiv klingen, aber wenn man mit der aktuellen Technologie und Akkutechnik nicht hinkommt, muss man eben Mittel und Wege finden, wie die benötigte Energie in der Uhr oder am Körper generiert werden kann oder die Verbraucher in der Uhr soweit auf Energiesparsamkeit trimmen, dass ein kleineres Energiebudget ausreicht.

Energiegewinnung

Was ist nur aus den Automatikuhren geworden, die sich durch die eigene Armbewegung ständig aufgezogen haben? Könnte man das Konzept einer sich selbst aufziehenden Feder nicht irgendwie mit einer Art „Minidynamo“ kombinieren, der die Federenergie in elektrische Energie umwandelt und damit den Uhrenakku immer wieder auflädt? Forscher in der Schweiz experimentieren gerade damit, durch die Herzmuskelbewegungen eines Patienten seinen Schrittmacher anzutreiben. Wäre da der Sprung zur Smartwatch so weit?

Wenn der „Minidynamo“ dann schon in der Uhr drin ist, wieso sollte man nicht bei leerem Akku durch manuelles Drehen an der Uhrenkrone selbst Arbeit in Energie umwandeln können? Fünf Minuten an der Uhr gedreht und der Akku wäre wieder voll genug für den nächsten halben Tag?

Vielleicht kann man ja auch noch irgendwie eine kleine Solarzelle einbauen um zusätzlich auch das Sonnenlicht anzuzapfen? Keine Ahnung ob so etwas technisch umsetzbar wäre, aber ein Energiemix würde Sinn machen. 😀

Smartwatch fürs Smarthome

Wenn die Energie- bzw. Aufladeproblematik gelöst wäre, stellt sich die Frage, wofür die Smartwatch nutzen? Im Gegensatz zu der heutigen App-Spielerei, welche die Uhr nur zur Verlängerung des in der Hosentasche befindlichen Smartphones macht, entspringt mein Interesse an einer Smartwatch meiner exorbitanten Faulheit.

Und wir reden da nicht von der Art üblicher Faulheit im Vorbeigehen den Briefkasten auszuleeren, sondern von „SnugWow„-Dimensionen. 😉

Faulheit solcher Ausprägung, dass ich auf der Couch vor dem Fernseher liegend, lieber einen Katheter von meiner Blase bis ins Badezimmer legen lassen würde, als aufzustehen. Sollte jemals eine dieser Portalkanonen erfunden werden, würde ich damit wohl ganz profan und völlig unbeeindruckt mein Toilettenproblem lösen. 😉

Damit ohne Umschweife weiter zu den Wunschfeatures, die mir in den letzten Jahren in den Sinn gekommen sind.

Indoor-Positionsbestimmung

Meine Smartwatch ermittelt per Bluetooth-Beacon oder WLAN die Position in der Wohnung und bietet mir darauf basierend entsprechende Aktionen auf dem Touch-Display an.

Lichtsteuerung

Liege ich auf der Couch und habe vergessen in einem anderen Zimmer das Licht aus zu machen, genügt eine kleine Berührung und der leuchtende Störenfried erlischt. Tragen alle Mitbewohner eine Smartwatch, würde die Lampen in momentan nicht genutzten Räumen automatisch ausgeschaltet werden.

Anruferkennung

Klingelt das Festnetztelefon? Ein Blick auf die Uhr und schon weiß man, ob es sich lohnt aufzustehen. Ein kurzes Antippen leitet den Anrufer entweder auf den Anrufbeantworter um oder lehnt das Gespräch gleich ab.

IP-Kamerabild

Ein schmieriger Vertreter oder Zeuge Jehovas steht vor der Tür und stört durch Bestätigen der Türklingel das häusliche Idyll? Ein schneller Blick auf die Uhr und das Live-Videobild der IP-Kamera macht den Gang zum Türspion überflüssig.

Wenn eine kurze Berührung auf dem Display Auszüge aus dem berühmten „Angels With Filthy Souls“-Sample aus „Kevin allein zu Haus“ in der Gegensprechanlage abspielt, um den Eindringlich zu vertreiben, wäre das natürlich ein willkommener Bonus. 😉

Smarthome-Steuerung

Die Raumtemperatur ist zu hoch oder niedrig? Meine Smartwatch steuert natürlich auch die smarten Heizkörperthermostate. Gleiches gilt für die Fenster und Türkontakte. Hoffentlich kann man in naher Zukunft Fenster und Türen auch gleich elektronisch schließen.

Anwesenheitskontrolle

Wenn jeder Bewohner eine entsprechende Smartwatch trägt, erkennt die smarte Alarmanlage, dass niemand zu Hause ist und aktiviert sich von selbst. Auch in diesem Szenario werden alle Fenster und Türkontakte geprüft und Fenster und Türen gegebenenfalls geschlossen. Bei smarten Türschlössern könnte auch gleich ganz abgeschlossen werden.

Sprachsteuerung

Zum Schluß sei nochmal die Sprachsteuerung à la „Michael Knight“ erwähnt. Prinzipiell hätte ich nichts gegen eine Sprachsteuerung einzuwenden. Sie müsste allerdings ohne Cloudanbindung funktionieren.

Wieso muss bei Systemen wie Microsofts Cortana, Amazons Alexa oder Apples Siri jeder Sprachfetzen auf irgend welche US-Cloudserver übertragen werden, wenn mein uraltes Siemens-Mobiltelefon schon eine Sprachwahl hatte?

Fazit

Soviel Gehirndurchfall von mir heute zu dem Thema. Da mir diese Ideen bzw. Gedanken bei jeder Faulheit-bietenden Gelegenheit durch den Kopf gehen, habe ich mir gedacht, warum nicht mal einen Beitrag darüber verfassen.

Wem weitere Einsatzgebiete oder Ideen zu meiner „Smartwatch“ einfallen oder nur seinem Ekel ob der widerwärtig zur Schau gestellten Faulheit Ausdruck verleihen möchte, ist eingeladen, dies in den Kommentaren unter diesem Beitrag zu tun.

Ich freue mich über jede Stimme oder Hinweis auf entsprechende Kickstarterprojekte. 😀