Zeittöter – GIRP

feature-icon-gamesIch kann gar nicht glauben, dass ich in der noch recht jungen Beitragsreihe über meine heiß geliebten Zeitfresser bzw. Vernichter ansonsten produktiver Lebenszeit – auch bekannt als Flash-Browserspiele – noch nicht über einen meiner absoluten Langzeitfavoriten geschrieben habe.

Die Rede ist von Bennett Foddys GIRP.

Während sich „Crush the Tower“ aus dem letzten Beitrag vor allem durch die wiederholten Tastenanschläge der Rechts- und Links-Pfeiltaste für Schmerzen im Handbereich verantwortlich zeichnet, sind es bei „GIRP“ viel mehr die akrobatischen Fingermanöver zur räumlichen Überbrückung der gleichzeitig zu drückenden Tasten, die einem nach einem erfolgreichen Aufstieg das selbst-trügerische Gefühl geben, tatsächlich etwas geleistet zu haben. 😉

Screenshot „GIRP“

Browserspiel GIRP

Ansonsten will ich euch nicht allzu viel über das Spiel verraten.

Erwähnen muss ich aber wohl, dass ihr im Lauf des Aufstiegs einer Möwe begegnet und in seltenen Fällen einige Testpersonen der Kontrollgruppe einen unerklärbaren und irrationalen Hass auf dieses ansonsten unschuldige Tier entwickelt haben.
Nicht ich selbstverständlich!

Abschließend möchte ich noch auf das Päckchens hinweisen, das als Belohnung für den Aufstieg am Gipfel zurückgelassen wurde und zur Vermeidung einer unangenehmen Überraschung möglichst rasch in Beschlag genommen werden sollte.

Fun fact: Der DHL-Paketbote, der das Päckchen ursprünglich wetterfest oben platzieren sollte, hat selbiges, nach mehrmaligem erfolglosen Betätigen von dem was er für eine Klingel hielt, am Fuß des Berges zurückgelassen und lediglich per Felsnagel einen Zettel über eine „Ersatzzustellung beim Nachbarn“ ans Felsmassiv angeschlagen. Leute gibt es! 😉

Zeittöter – Crush the Tower

feature-icon-gamesAls Füller – nicht das Schreibgerät – heute mal wieder ein Beitrag aus meiner Sammlung kleiner Zeitfresser auch bekannt als Flash-Browserspiele.

Während „Dicewars“ aus dem letzten Beitrag bei mir eher in ruhigeren Stunden Gefallen findet, soll es auch Zeiten geben, in denen die Cursor-Tasten meiner Tastatur gefährlich dazu neigen Spinnweben und Staub anzusetzen bzw. einzurosten. 😉

Um dem vorzubeugen, bleibe ich dann hin und wieder bei Crush the Tower hängen.

Screenshot „Crush the Tower“

Browserspiel Crush the Tower

Nach ein paar beherzten Runden, in denen ich unter Aufbringung allen Sportsgeistes angestrengt versuche, in möglichst wenigen Durchgängen die erste Prinzessin zu retten, erinnert mich die brennende Unterarm- und Handmuskulatur zuverlässig daran, wann es Zeit ist, mit der Aufgabe fortzufahren, die ich vor Spielantritt unter heftiger Zwiesprache mit meinem inneren Schweinehund wieder mal erfolgreich prokrastiniert habe.

Wer jetzt ebenfalls Lust bekommen hat, es auszuprobieren, kann ja mal in den Kommentaren genau beschreiben, welche Muskelgruppe bei euch zu erst das Brennen angefangen hat.

Versprecht mir aber aufzuhören, bevor ihr ein RSI-Syndrom entwickelt. Nicht das ich da Klagen höre.

Ähnliche Beiträge:

Zeittöter – Dicewars

feature-icon-gamesIn meinem andauernden Kampf gegen Ideenlosigkeit und Schreibblockade, habe ich mir wieder mal mein Kategorien-Widget in der Seitenleiste angesehen. Dabei ist mir der verwaiste „Games“-Eintrag aufgefallen, der bisher nur zwei Mal verwendet wurde.

Das brachte mich auf die Idee, einen Beitrag oder mit viel Glück sogar eine kleine Serie über die kurzweiligen Browser-Games zu schreiben, die ich heutzutage so spiele, wenn es gilt, sinnlos ein bisschen Zeit totzuschlagen oder vor sich hin zu prokrastinieren.

„Klein“ deswegen, weil ich in meinen jüngeren Tagen durchaus die eine oder andere Vollversion eines Spiels wie z.B. Diablo II oder Half Life erworben habe. Das waren aber noch die Zeiten als man tatsächlich noch einen physischen Datenträger erwarb und der Betrieb des Spiels keine stehende Leitung ins Internet verlangte.

Heutzutage erwirbt man mit dem Kaufpreis ja nur noch eine Spiellizenz auf einem Fremdserver und ist dem Hersteller auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Schaltet dieser den entsprechenden Server irgendwann ab, ist der erworbene Lizenzschlüssel keinen Pfifferling mehr wert. Eigentum ist sowas von gestern. 😉

Von den sogenannten DLCs, mit denen man in der Summe inzwischen das doppelte bis vierfache für ein Spiel zahlt, will ich gar nicht erst anfangen. Mir ist bis heute nicht begreiflich, wieso die Leute bei diesem perversen „Spiel“ mitmachen. Erinnert doch irgendwie stark an die Druckertintenmafia.

Aber genug von mir altem Sack, der von besseren Zeiten schwärmt und wutentbrannt seinen mentalen Gehstock drohgebärdend in Richtung der ins Smartphone vertieften Jugend schwingt. Thema sind ja meine Browserspiel-Favoriten.

Der Klassiker, um den es heute gehen soll ist Dicewars.

games-dicewars

Browserspiel Dicewars

Vom Prinzip her ein vereinfachtes Risiko. Ziel ist die Eroberung der Welt mit Hilfe der eigenen Würfel. Seit Jahren einer meiner gern gespielten Klassiker, wenn es darum geht, ein bisschen Zeit totzuschlagen.

Ich bin natürlich neugierig, wie das bei euch aussieht? Habt ihr auch einen Liebling unter den Browserspielchen? Irgend ein Ding, das vielleicht grafisch nicht viel her macht aber euch trotzdem seit Jahren fesselt? Gemeint sind explizit Spiele, die ihr schon seit Jahren immer wieder spielt.

Bin schon gespannt, ob ich in den Kommentaren etwas dazu höre.

Gronkhs Leben im Minecraft-Wald

Der Sommer und die Temperaturen nähern sich zusehends ihrem Höhepunkt. Im selben Ausmaß schwinden bei mir die kreativen Säfte und wenn man den Zugriffszahlen glauben schenkt, auch die Leselust der Besucher. Was ist nur aus den guten alten Stubenhockern geworden? Sind die jetzt doch alle im Schwimmbad?

Wie auch immer. Ergebnis des quälend schlechten Fernsehprogramms kombiniert mit der Hitze ist eine ausgewachsene Ideenlosigkeit. Ich zermartere mein Hirn aber mir will einfach nichts Produktives oder Unterhaltsames einfallen.

Deswegen heute einfach mal eine kleiner Beitrag zum aktuellen Minecraft „Life in the Woods“ Let’s Play von Gronkh. Eigentlich weniger zum Let’s Play als vielmehr zu dem, was sich beim Konsum Verstörendes in meinem Kopf abspielt.

Selbstzweifel

Als Ü35er nagt in mir ständig der Verdacht, nicht mehr zur richtigen Zielgruppe zu gehören. Sollten Leute meiner Generation nicht lieber ein gutes Buch lesen oder Besseres mit ihrer Zeit anfangen? Bin ich intellektuell vielleicht im Kinder-Fernsehprogramm hängen geblieben? Nur eine rhetorische Frage. 😉

Sinnsuche

Läuft die ganze Rohstoffsammlerei, Lagerhaus- und Küchenautomatisierung nicht langfristig darauf hinaus, das komplette Inventar des Kreativ-Modus abzubilden? Ich an gleicher Stelle würde mich in manch dunkler Stunde fragen, warum dann nicht gleich im Kreativmodus spielen?

Ich schau zuviel TV

Bin ich der einzige, der jedesmal, wenn Gronkh über „die Vault“ spricht, nicht an einen Bunker sondern den unsympathischen Bösewicht „Ellis DeWald“ aus Beverly Hills Cop III denken muss?

Ellis Dewald

Für alle Bildungslückler hier exemplarisch die berühmte Dinner-Rede.

Axel Foleys herzhaftes „Bravo DeWald“ würde mir übrigens gut auf dem Soundboard von Gronkh gefallen? Ich höre das sozusagen immer zwischen den Zeilen, wenn er zu Beginn einer neuen Session auf die Änderungen in der Vault eingeht. 😉

Ich bin einfach zu deutsch

Geht Gronkhs Aussprache von „gut“ als „jud“ auf Berliner oder doch einen Kölner Akzent zurück? Ich habe dabei jedenfalls immer die berühmte Szene aus Woody Allens „Der Stadtneurotiker“ vor Augen, als Alvy Singer mit seinem treuen Freund Rob die Straßen New Yorks entläuft und er über das Essen mit den NBC-Leuten schwadroniert.

Neulich war ich mit ein paar Leuten von NBC zum Essen verabredet. Ich sagte: „Kommt, Kinder, ich lad Euch alle ein!“. Daraufhin sagte Tom Christie: „Also jud“. Nicht „Also gut“, sondern „Also jud!“ Verstehst Du? Nicht gut, sondern jud! Jud!

Das waren sie also, die Dinge, die sich beim Minecraft-Let’s Play Konsum in meinem Kopf abspielen. Vom sowieso üblichen Selbsthass und den Selbstzweifeln mal abgesehen. 😉

gronkhs minor mishaps

Nach dem letzten großen Lapsus an der neuen Windmühle habe ich beschlossen, die vor einiger Zeit von mir vorgeschlagene „Minor annoyances“ Liste in Form eines kleinen Blogartikels ins Leben zu rufen.

Nachdem „minor annoyances“ aber so lang ist und mit Alliterationen sowieso alles besser klingt, habe ich mich für einen Namensänderung zu „minor mishaps“ entschieden. Klingt wie gesagt melodischer.

Selbstverständlich habe ich zu jedem kleinen Malheur einen kleinen Screenshot erstellt, in dem neben einem kleinen „Creeper„-Avatar und der obligatorischen Sprechblase auch die Nummer der Folge und der Timecode in der Form #FolgeNR – MM:SS unter der Sprechblase angezeigt wird.

Ein weiterer Vorteil der ganzen Sache ist, dass ich endlich einmal sowohl die Galerie-Funktion als auch das neue Foto Karussel hier auf WordPress.com in der Praxis ausprobieren kann. Bisher gab es da mangels ausreichender Bilder nie einen Grund für. 🙂

Damit ohne weitere Umschweife zur Galerie. Für den Anfang habe ich mal die drei Fehler ausgewählt, die mir noch präsent sind, wobei die Sache mit den Steinen unter den Vorratskisten auf einen Kommentar von LaweLP unter der Folge #584 zurückgeht.

Nachtrag

  • 09.07.2013 – drei weitere „mishaps“ hinzugefügt. 🙂
  • 14.04.2013 – drei weitere „mishaps“ hinzugefügt.
  • 02.03.2013 – zwei weitere „mishaps“ hinzugefügt.
  • 07.02.2013 – vier weitere „mishaps“ hinzugefügt.
  • 15.10.2012 – drei weitere „mishaps“ hinzugefügt.
  • 10.08.2012 – drei weitere „mishaps“ hinzugefügt.
  • 16.07.2012 – drei weitere „mishaps“ hinzugefügt.

Ich werde den Artikel um weitere Screenshots ergänzen, sobald mir etwas auffällt bzw. gronkhs Popetrie-Sinn wieder ausfällt.

Natürlich seid auch ihr Leser eingeladen, die kleinen Dinge, die euch stören, hier in den Kommentaren loszuwerden. Sofern ihr eine Folgennummer/Timecode angebt und die Beanstandung Sinn macht, erstelle ich gerne einen weiteren Screenshot und füge den in die Galerie mit ein. :mrgreen:

Ein schöner Gedanke wäre, wenn gronkh im Rahmen einer Jubiläumsfolge nichts anderes macht, als all die kleinen gesammelten Fehler auf einmal zu korrigieren. Ein mishap-Run sozusagen. 😉

Bleibt nur zu befürchten, dass der kleine Bürokrat in mir diese orgiastischen Gefühle nicht verkraften könnte und vor lauter Glück tot umfällt.