AfD vs. Zeitmaschine

Nachdem ich letztens über das Thema Zeitreisen im Zusammenhang mit der Verkürzung von Adolf Hitlers Lebenszeit geschrieben hatte, ist mir letztens noch ein Gedanke gekommen, den ich noch ergänzen wollte.

tardis-zeitreise

Gekommen ist er mir, nachdem ich über das plastische, amerikanische Sprichwort

Sweating Like A Whore In Church

– zu deutsch „Schwitzen wie eine Prostituierte in der Kirche“ – gestolpert bin.

Als ich einige der unrühmlichen AfD-Auftritte im Deutschen Bundestag zu meinem Leidwesen mit ansehen musste, habe ich mich nämlich gefragt, ob diese „lupenreinen“ Demokraten bei der Vorstellung von Zeitreisen momentan ähnliche Schweißausbrüche erleben?

Wenn an der Sache mit den Zeitreisen auch nur irgend etwas Wahres dran ist, wäre beim Gang zum Podium jede meiner Nervenfasern bis zum Zerreißen gespannt. Schließlich könnte im nächsten Augenblick (rein zufällig) rechts von mir ein gleißend heller Blitz aufzucken und eine futuristisch, in gelbem Strahlenanzug gekleidete Figur meiner hypothetischen AfD-Bundestagskarriere zum Wohle der Zukunft ein schnelles Ende setzen.

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass wir uns selbst mit demokratischen Mitteln um das Problem AfD kümmern müssen und uns in einer ähnlichen Situation befinden wie Sheldon und Leonard beim Unterzeichnen der Mitbewohnervereinbarung. 😉

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3 Gedanken zu “AfD vs. Zeitmaschine

  1. (Wenn Zeitreisen möglich wären 🙂 Ich gehe davon aus, dass die Abgeordneten sich keine Sorgen um Zeitreisende machen müssen, denn die Aufspaltung ist im vollen Gange. Früher oder später werden die erzkonserativen Nichtnazis oder die Warmwetternazis das Konstrukt der AfD verlassen und eine eigene Fraktion gründen. Der bedenklichere Teil wird in die Bedeutungslosigkeit absinken. Ist also demokratisch zu verarbeiten und benötigt keine Möchtegernmärtyrer.

    • Ich dachte eigentlich, das mit der damaligen Austrittswelle rund um Hans-Olaf Henkel und dem Sieg von Frau Petry die AfD nur noch aus dem letzten rechten Rest bestand? Anscheinend geht es aber noch weiter nach rechts. Erschreckend.

      • Nein. Es gibt immer noch gemäßigte Rechte in der AfD und die bekommen mit den Brandrednern aus der extremen Ecke immer mehr Probleme. Die extremsten Kräfte spielen wohl ohnehin mit dem Gedanken die NPD wiederzubeleben, also mit dem Austritt. Also entweder wird die AfD insgesamt „freundlicher“ oder sie geht unter, bzw. dümpelt mit anderen Rechtsaußen in dem Tümpel der bedeutungslosen Kleinstparteien herum. Im Sinne der Demokratie hoffe ich auf die Etablierung einer „freundlichen“ AfD. Die darin versammelten rechten Kräften müssen sich dann nämlich nicht in eine Reihe mit den Schreihälsen stellen und können tatsächlich nützlicher Teil der politischen Landschaft sein – indem sie halt Leute abholen, die sonst sofort im tiefbraunen Morast stecken bleiben. Man kann viel über links und rechts meckern, aber ALLE brauchen eine politische Heimat, weil Ausgrenzung nur der Radikalisierung dient. Sonst haben wir hier bald Zustände wie in den USA, wo meiner Meinung nach gar kein politischer Mittelgrund mehr existiert. Der lachende Dritte sind dann IMMER die Turbo-Kapitalisten und eingesessenen Politeliten. Zur allgemeinen Belustigung können sie Theater machen und eine Marionettendemokratie aufziehen – und *Schwupps!* hat man Verhältnisse wie in China.
        Und so ganz nebenbei geht die Netzneutrailtät flöten, was keinen interessiert, weil Trump furzt und sich Palästinenser und Israelis deswegen an die Gurgel gehen wollen. Warum sonst die plötzliche Aktion, wenn nicht als Nebelkerze.

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