Hornhauthobel

Seid ihr eventuell schon mal in den Genuss des „Express Pedi“-Werbespots für diesen elektrischen Hornhauthobel von Scholl gekommen?

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber als Fan von Martina Hills Knallerfrauen sehe ich da ständig einen Sketch vor meinem geistigen Auge.

Ein Frau mit kosmetisch sehr vernachlässigten Füßen und flockiger, zentimeterdicker Hornhaut betritt pfiffelnd ihr Badezimmer, um diesem Zustand mit dem neuen Superhobel wildentschlossen ein Ende zu setzen.

Sie setzt das sirrende Gerät an ihrer Ferse an und mit kettensägenartigen Geräuschen bahnt sich dieses hörbar ächzend unter Aufbringung aller denkbarer mechanischer Kräfte einen Weg durch die tote Haut.

Wer dann letztendlich vorher das Badezimmerfenster nicht verschlossen hat, spielt keine Rolle mehr. Das Ergebnis ist jedenfalls grauenhaft …

Giphy Nebel

An dieser Stelle könnte man dann locker in den Trailer zur 80er Version vom „Nebel des Grauens“ wechseln.

Was immer auch Böses und Grauenhaftes aus dem Nebel auftaucht, überlasse ich eurer Fantasie. Fest steht, das eine Berührung durch das antike Hornhautreibeeisen der Monster augenblicklich am gesamten Fuss Hornhaut und an den Beinen dicke schwarze Haare sprießen lässt.

Was ist diesen armen Kreaturen nur vor 100 Jahren angetan worden?

Unbestätigten Gerüchten zufolge haben sich die Vorväter mit dem Verkauf von Hornhautraspeln der weiblichen Insassen aus der ortsansässigen Irrenanstalt als Biodünger eine goldene Nase verdient, ohne die Damen am Gewinn zu beteiligen.

Klang sehr weit hergeholt. Wer soll so eine Geschichte schon glauben. 😉

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3 Gedanken zu “Hornhauthobel

  1. Richtig gruselig ist die Tatsache, dass diese kranke Geschichte auch von mir hätte stammen können : Hornhautraspel des Grauens!
    So richtig ekelhaft direkt beim Abendbrot serviert. Da schmeckt die leicht ranzige Butter gleich doppelt so gut, während der Limburger unter den Tisch kriecht, um dort zu stattlicher Reife kommt, dessen Geruch selbst die Zeugen Jehovas fern hält. Wenn einem nicht vorher die abgelaufene Leberwurst mit einer stattlichen Salmonelleninfektion die Kerze ausbläst.

    • Mir ist auch schon aufgefallen, dass wir scheinbar in vielen Dingen ‚Brüder im Geiste‘ sind.

      Manchmal habe ich sogar schon die Befürchtung, andere Leser könnten dich für einen Zweitaccount halten, mit dem ich mich moralisch selbst auf die Schulter klopfe bzw. für etwas Kommentaraktivität sorge. 😉

  2. Die Befürchtung habe ich nicht.

    Du schreibst an einem Blog – ich stolper darüber und fange an Ping-Pong zu spielen. Das Spiel läuft gut; Du bist ein Sportsmann, man spielt gern mit Dir. So geht der Ball hin und her. Solange er zurück kommt, spiele ich weiter. Ansonsten greife ich bei anderen Leuten kommentartechnisch oft genug ins Klo, dass der Ball *nicht* zurück kommt. Schade, aber ist dann halt passiert.

    Und ich glaube auch nicht, dass Du so ein verbitterter alter Sack wie ich bist. Meine Motivation am Leben besteht nur noch darin, Arschlöchern möglichst effektiv die Luft wegzuatmen. Mehr ist da nicht mehr. Destruktiv bis zum Letzten. Krank. Müde. Wütend. Auf Dauer bin ich für jeden toxisch : ein fleischgewordenes Internet-Meme.

    Abgesehen davon kann ich keine ernst klingenden Texte schreiben – denn dieser Kommentar klingt jetzt schon so pathetisch, als wenn ein 12-jähriger Emo mit Verdauungsstörungen ihn rausgerotzt hätte. *Sorry!*

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