Kloraumwunder

Als jemand, der bei allem rund um das Thema „Tiny House Movement“ keinem Klick widerstehen kann, bin ich letztens auf den YouTube-Kanal Living big in a tiny house von Bryce Langston gestoßen.

In der Folge über eine kleine 8m²-Wohnung in Tokyo ist mir dabei ein kleines, neckisches Toilettenraumwunder aufgefallen, das es mir angetan hat.

tokyo-8m2-toilette

8m² Wohnung in Tokio (Living Big In A Tiny House)

Das verschiebbare Waschbecken mit integriertem Klorollenhalter ist eine so simple wie geniale Idee. Bin immer noch hin und weg. 😀

Das alleine wäre aber vielleicht noch nicht genug Grund für einen Beitrag, oder doch?

Mein eigentlicher Mitteilungsdrang rührt von dem Geistesblitz her, den ich augenblicklich beim Betrachten dieses Klappklos bekommen habe – es kommt gleich! – eine dritte Ausbaustufe in Form eines Stehurinals für Männer.

Das wegklappende Waschbecken würde dabei den Blick auf ein praktisches Porzellanstehurinalbecken freigeben, dessen Abfluss in die darunterliegende Toilette verläuft. Plant man dann doch ein größeres Geschäft, schiebt man auch das Urinal zur Seite, welches unter dem Waschbecken verschwindet und wiederum Zugriff auf den Toilettenpapierhalter sowie den obligatorischen Zeitungsständer freigibt.

Wäre damit das „Toilettenbrillenherunterklappproblem“ nicht gelöst? Könnten wir Männer damit nicht endlich unbeschwert im eigenen Haus im Stehen pinkeln?

Interessierte Sanitärbedarfshersteller können meine Kontonummer zwecks Ideenerwerb gerne per E-Mail erfragen. Ich bin dann schon mal beim Zählen und Ausgeben meiner imaginären Millionen. Man sieht sich. 😉

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2 Gedanken zu “Kloraumwunder

  1. Möglichst viel Nutzen aus wenig Wohnraum zu schöpfen ist ein tolles Thema. Was Leute da auf Youtube schon zum Thema Kinderzimmer gezaubert haben, ist echt sehenswert.

    Die Toilette von Living Big In A Tiny House sieht denn zuerst auch superpraktisch aus und dann
    1. schlag ich beim Betreten des „Raumes“ mir den Kopf am Türrahmen an,
    2. kriege auf dem Klo die Beine nicht sortiert
    3. und die Tür nicht zu.
    Nix für norddeutschen Landadel. 😉

    • Haha. 😀

      Natürlich muss die an europäische Größenverhältnisse und vor allem die Komfortzone des „norddeutschen Landadels“ angepasst werden, damit man sich weder den Kopf stoßen, seine Beine einsortieren und selbstverständlich auch die Tür schließen kann.

      Mich hat das Konzept an sich fasziniert, also dass die Toilette unter dem Waschbecken verschwindet und damit Platz eingespart wird. Außerdem könnte man damit wie gesagt auch das Stehpinkel-/Klobrillenproblem zur allgemeinen Zufriendenheit lösen.

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