Podcast statt Hitzlast

Die immer noch andauernde Hitze hat mein Hirn offenbar bräsig gemacht. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass mir so wirklich gar nichts einfallen will, damit ich ein paar Zeilen für einen Beitrag zusammen bekomme.

podcast-microphone

Deshalb belasse ich es heute bei einer Podcast-Empfehlung. Die Rede ist vom „Monday Morning Podcast“ des amerikanischen Stand Up Comedians Bill Burr.

icons_audioMonday Morning Podcast

Keine Ahnung warum, woher und wieso, aber seit einigen Wochen bin ich ein riesen Fan. Schon bevor er in einem seiner Podcasts offenbarte, dass er deutsch-irische Wurzeln hat, war mir anhand des trockenen, ungeschminkten, unverstellt direkten und stellenweise politisch unkorrekten Humors klar, dass da was „Deutsches“ in sein Erbgut mit reingespielt haben muss.

Ich wurde jedenfalls sofort an Chelsea Handler erinnert.

Als kleines „Amuse-Gueule“ hier einer meiner Lieblingsclips. Eine Unterhaltung mit seiner Frau Nia über die Tatsache, dass er nicht aus seinen Hotelzimmern auscheckt, sondern einfach verschwindet, um dem Smalltalk/Kundendienst/Feedbackanfragen zu entgehen.

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3 Gedanken zu “Podcast statt Hitzlast

    • Das ist zugegen etwas weit hergeholt, aber der Gedanke dahinter war, dass das Thema „Political Correctness“ (PC) in den USA inzwischen ein so großes Problemfeld geworden ist, dass es in Zensur ausartet bzw. einen gesitteten Diskurs/diametrale Meinungen unterbinden möchte und den Umgangston vergiftet. Das führt inzwischen dazu, dass viele Stand-up-Comedians nicht mehr am College-Campus auftreten.

      Diese gezogenen PC-Grenzen kombiniert mit der den Deutschen nachgesagten „brutalen Ehrlichkeit“ hat mich zu der Vermutung verleitet, dass allein diese Ehrlichkeit ausreicht, ungewollt politisch unkorrekt zu sein.

      Keine Ahnung, ob diese Erklärung Sinn macht, aber das war der Gedanke hinter meiner Formulierung.

      • OK, kann ich nachvollziehen. Aber auch hierzulande sehe ich eher die Tendenz zur äußerst ausgeprägten politischen Korrektheit. Ich empfinde das auch oft schon als Zensur, erinnert mich an DDR-Zeiten, wo man eine öffentliche und eine private Meinung hatte. Dort wurde auch hervorragend zwischen den Zeilen kommuniziert, was somit vielleicht eine Renaissance erlebt.

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