8-Bit Cookies

Da ich selbst zu Weihnachten nie das brennende Verlangen verspüre, unvermittelt in die Küche zu spurten um Kekse oder Plätzchen zu backen, kann ich leider nicht mehr sagen, wieso und wann ich über das „Rainbow Heart Cookie“ Video von Eugenie Kitchen gestoßen bin.

Ich weiß nur noch, dass ich ob der Back-Technik total fasziniert war und das Video unüberlegt in meinen Lesezeichen abgelegt habe.

Dort bin ich dann auch letztens wieder darüber gestolpert und hatte plötzlich den Gedanken, dass man damit doch eigentlich auch lustige Plätzchen in 8Bit-Optik backen können sollte.

Dazu müsste man den ausgerollten, eingefärbten Teig doch nur in quadratische Würstchen teilen, und diese dann zu einem entsprechenden Bild zusammenfügen, oder nicht? Abschließend müsste man die „Kekse“ nur scheibchenweise abschneiden und ausbacken.

Ich habe dazu mal ein kleines Bild erstellt, um meinen Gedankengang zu illustrieren.

Eugenie Kitchen Kekse in 8Bit Optik

Je kleiner die Kantenlänge der einzelnen „Pixel“, desto höher könnte die Auflösung des Plätzchens ausfallen. Die Frage ist nur, wie klein man mit Teig noch arbeiten kann? Sind weniger als fünf Millimeter pro Pixel noch praktikabel oder wird es da schon fitzelig bzw. machen einem da die physikalischen Eigenschaften des Teiges schon einen Strich durch die Rechnung?

Eine weitere Frage wäre die nach den Lebensmittelfarben. Alles was ich bisher in Supermärkten gesehen habe, sind drei, vier Standardfarben. Nicht gerade eine anspruchsvolle Farbpalette.

Gibt es so etwas wie ein Grundfarben-Set aus Rot, Gelb und Blau, mit dem man sich jede beliebige Farbe anmischen kann? Kann man solche exotischeren Farben noch bedenkenlos verzehren, ohne sich gleich zu vergiften bzw. seine Exkremente einzufärben? Fragen über Fragen.

Sofern jemand von euch zur nächsten Plätzchensaison genug Experimentierfreude entwickelt und sich an so etwas mal ausprobieren möchte, wäre es nett, wenn er oder sie die Ergebnisse hier mitteilt, oder besser noch ein eigenes YouTube-Video oder einen Blogbeitrag erstellt. 🙂

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3 Gedanken zu “8-Bit Cookies

  1. Bei meinen Rezepten sind die Muster nie ganz formstabil geblieben. Kleiner als 5mm pro Pixel würde also kaum Effekt zeigen da dann die Konturen so verwischen, dass von Pixeln eh nicht mehr die Rede sein kann. Und man kann auch die üblichen Lebensmittelfarben mischen um an andere Farben zu kommen 😉

    • Willst du sagen, du hast tatsächlich schon mal diese Regenbogenherz-Plätzchen oder so was ähnliches in der Richtung gebacken?

      Ich habe beim Erstellen des Beitrags sträflich vernachlässigt, nochmal auf dem Channel nachzusehen, ob die „Backkünstlerin“ schon etwas Neues gemacht hat. Es stellt sich heraus, dass sie ihre Technik tatsächlich schon erweitert hat und inzwischen verschiedene Motive ausprobiert hat. Die „Facebook“-Cookies sind von meiner skizzierten Technik her schon fast ein 8Bit-Cookie.

      Da ihre Muster auch nach dem Backen stabil bleiben, muss es also irgendwie möglich sein. Keine Ahnung, was das Geheimnis ist.

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