to spam oder not to spam

So wie Peter mit seinem Barhocker-Russen, hatte ich lange Zeit auch so einen Mitmenschen, der mich in meinem Fall ständig mittels umfangreicher Linkliste mit den neusten Medikamenten bzw. Segnungen der Pharmaindustrie und den neusten Immobilien beglücken wollte.

Was soll ich sagen, von einem Moment auf den anderen war es aber auf einmal still. Ich hoffe natürlich es ist nichts Schlimmes passiert. 😉 Nicht auszudenken, was da für Tragödien passiert sein können. Ich hoffe es geht ihnen gut, Herr Spammer.

Todesfall in der Familie? Stromrechnung wegen Privatinsolvenz nicht bezahlt? Ein paar Jahre GuantanamoBay wegen Verletzung des CAN-SPAM-Acts? Da können ja wer weiß was für menschliche Schicksale dahinterstehen.

Oder sollte ich die plötzliche Spamverweigerung als Beleidigung ansehen? Ist mein Blog etwa doch nicht so attraktiv? Habe ich mir irgend etwas zu schulden kommen lassen, das Sie mich jetzt mit Nichtachtung strafen? 😉

Was habe ich mich über die tägliche Aktivität von Askimet gefreut, wenn es mir wieder zwei neue Nachrichten von meinem Spammerfreund signalisierte. Ach, die Welt war in Ordnung. Hat mich doch die Spamaktivität über die kommentarfreie Zeit etwas getröstet. 😉 Wenigstens die Spammer scannten mein Blog.

Vielen Dank für die wundervolle Zeit, und alles Gute für die Zukunft und ihren weiteren Lebensweg. Vielleicht sieht man sich mal wieder. 😉

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2 Gedanken zu “to spam oder not to spam

  1. Hier ist immer ein, zwei Tage Ruhe und dann kommt wieder so eine Welle. Ich verstehe auch die Intention nicht, mir 200 Mal die gleiche Mail zu schicken. Wenn die nicht sowieso vom Provider schon als Spam gekennzeichnet wurde oder im zweiten Schritt vom Donnervogel in den Junk-Ordner kam, merke ich bei der ersten, daß es Spam ist und markiere es entsprechend. Alle anderen fliegen ohnehin in den Müll.

    Bei der Spam-Attacke vom Wochenende war es insbesondere eine Webseite, die meine Lebenserwartung ausrechnen wollte. Bei denen hieß ich stets „Star Geppert“ und wurde mal 55, mal 89 und mal 92 Jahre alt.
    Sehr häßlich waren auch die Mails von einem Online-Casino, das mir zwar 300 Dollar in Chips (also Spieljetons, keine Kartoffelchips) schenken wollten, aber ihre Mails u.a. unter folgenden Betreffzeilen versteckten:
    „Anwalt: Gerichtliche Schritte“
    „Mahnabteilung: Gerichtsvollzieher unterwegs“
    „Vermieter: Kündigung kommt per Post“
    „Polizei: Anzeige gegen Sie liegt vor“
    „Versicherung: KFZ wird stillgelegt“
    „Post: Strafanzeigen zugestellt!“

    Ich habe weder was verbrochen, noch rechne ich mit einer der o.g. Maßnahmen, aber es beunruhigt einen doch, wenn man sowas liest.
    Nun kenne ich mich mit Spam aus und lache darüber, aber wieviele, vor allem ganz junge oder ganz alte Internetbenutzer sind so beunruhigt, daß sie vor Schreck sogar noch den angegebenen Links folgen oder den virenverseuchten Anhang öffnen?

    Spammer sollten durch sofortige, öffentliche Kastration und das chirurgische Entfernen von Finger, Nase und Ohren gebrandmarkt werden, finde ich!

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