Die weibliche Menstruation

ist anscheinend nicht nur eine Geschichte voller Mißverständnisse sondern auch weiterhin ein schwieriges Gebiet was Werbung angeht. Da habe ich doch letztens einen Tampon Werbespot gesehen, in dem der Hersteller damit wirbt, das die Wattewunderpatrone in 97% aller Nächte ein Auslaufen verhindert. Jetzt mal ehrlich, was ist denn das für ein Werbeargument?

Wenn ich so etwas höre, denke ich immer bestürzt: „Mein Gott, unsere Frauen laufen in 3% aller Nächte aus. Ist da ein gemeinsames Ehebett wirklich erstrebenswert? Ist vielleicht deshalb in vielen Doppelbetten diese berühmte Kuhle drin? Eine Ablaufrinne, wenn die bessere Hälfte mal wieder ausläuft? Ich hoffe doch nicht. 😉

Bin ich vielleicht der „Das Glas ist halbleer“-Typ, dass ich statt den 97% immer die anderen 3% vor Augen habe?

Mit Ruhm hat sich ein Slipeinlagen-Spot, den ich ungefähr zu selben Zeit gesehen habe, auch nicht bekleckert. Es mag sein, daß es vielleicht einen unappetitlichen Eindruck hinterläßt, im Zusammenhang mit Slipeinlagen von bekleckern zu reden, aber sei es drum. 😆
Unsere Slipeinlage hat jedenfalls ein unglaublich starkes Werbeargument vorgebracht. Sie bleibt doch tatsächlich im Vergleich zu anderen Slipeinlagen um bis zu unglaubliche 60% sauberer. Fantastisch.

Es ist ja ein altbekanntes Phänomen, das ein Großteil der Bevölkerung nach dem Naseputzen nochmals einen prüfenden Blick in das Taschentuch wirft, um festzustellen, was da so den Riechapparat verlassen hat. Das kombiniert mit der offensichtlich wichtigen optischen Erscheinung einer gebrauchten Slipeinlage lässt in mir einen üblen Verdacht reifen.

Hand aufs Herz liebe Frauen. Seid ihr Slipeinlagennachgucker? Ist das unter den Frauen ein weit verbreitetes Phänomen? Kontrolliert ihr vor dem Wegschmeißen nochmal, wie sauber die Einlage ist bzw. was ihr da … – Schluß jetzt, ich muss noch was essen!

Einige Dinge bleiben doch besser ungeklärt oder zumindest hinter der Damentoilettentür verbarrikadiert.

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7 Gedanken zu “Die weibliche Menstruation

  1. Mal ganz abgesehen von Deinem Text, scheint im Moment die Menstruationswelle durchs Netz zu schwappen. Holger Ehrlich schrieb darüber und auch ich habe erst gestern das Thema Tampon aufgegriffen.

    Hier besteht wohl diverser Aufklährungsbedarf 🙂

  2. Wirklich ein merkwürdiger Zufall, da ich deinen Artikel dazu tatsächlich erst nach dem Verfassen meines Artikels gelesen habe.

    War mir dann aber trotzdem nicht sicher, ob ich anschließend ein Trackback auf deinen Artikel machen soll, da du ja hauptsächlich über das Einkaufen sprichst. Noch dazu habe ich bis jetzt immer noch nicht begriffen, für was so ein Trackback gut sein soll, oder ob das von anderen Blogbetreibern überhaupt gewünscht ist. Sollte ich also besser einen Trackback machen, oder nicht?

  3. In meinem Fall, und ich denke das ist bei den meisten Bloggern so, ist ein Trackback sehr erwünscht. Dafür vorgesehene Blogsysteme senden nicht nur einen Ping (also die Information über einen neuen Beitrag) an z.B. Technorati, sondern im Falle eines Links auch an das verlinkte Blog (allerdings nur bei Artikellinks, nicht bei Links auf die Hauptseite).

    Ein Trackback entsteht also automatisch, wenn Du in Deinen Artikeln Links zu anderen Blogs einfügst oder wenn Du in der Admin-Oberfläche manuell einen Trackback veranlasst.

    Man nimmt die Trackbacks um einerseits den verlinkten Blogger darüber zu informieren, daß man einen Link gesetzt hat und andererseits weil man seinen Lesern zeigen will, wo es noch etwas Themenverwandtes oder Lesenswertes gibt.

    Im Übrigen nutzen viele Blogger Dienste wie Technorati und steigen dort in der „Hitliste“ ein bißchen nach oben, wenn viele unterschiedliche Systeme auf sie verweisen.

  4. Ich vergaß: Im Gegeneffekt lesen natürlich auch die Blogger des ge“trackback“ten Systems den Trackback und wissen, daß auch Du etwas Ähnliches geschrieben hast oder Dich dazu geäußert hast und kommen dann evtl. von dem anderen System zu Dir, um auch den Rest zu lesen.

    Wenn Du jetzt auf meine Seite gehst und den Artikel „Anke kauft Nuancen“ (http://www.profi1a.de/wordpress/anke-kauft-nuancen/) anschaust, wirst Du sehen, daß Dein Trackback oben noch über den Kommentaren als Erstes auftaucht.

    Und in diesem Kommentar hier habe ich jetzt auch wieder einen Trackback eingefügt, indem ich einen Link eingefügt habe.

    Damit sind wir bei den möglicherweise eher unerwünschten Trackbacks/Verlinkungen.
    Es ist natürlich eher unerwünscht, wenn man in Kommentaren, die vielleicht nur aus einem hilf- oder sinnlosen Satz bestehen, einen Link auf die eigenen Artikel setzt. Nichts dagegen einzuwenden ist sicherlich, wenn man das so macht, wie ich hier, aber eher unangemessen ist es, wenn man das immer wieder mit der Absicht macht, Leute zu sich zu ziehen. Das ist auch der Grund, warum die Spammer immer wieder Kommentare absenden, in denen dann V1@gra und R011ex und „gheiler Sekx“ angeboten und auf die eigene Seite verlinkt wird.

  5. Pingback: Was ist denn eigentlich ein Trackback? - 3-Bein

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