Klobrille?

Nachdem ich schon zu alt für die Sendung mit der Maus bin 😉 stell ich die Frage mal so in den Raum.

Wofür gibt es eigentlich eine Klobrille, und warum ist sie hochklappbar? Ich spreche von dem Ding, das wir Männer bevorzugt hockgeklappt lassen, wenn wir die Toilette verlassen. Warum ist die überhaupt hochklappbar ausgelegt?

Warum wird die Schüssel nicht in einem Stück gegossen und dann der Rand mit irgend einem gesäßfreundlichen Material veredelt?

Irgendwie muss es doch einen Sinn haben, das man die Klobrille hochklappen kann. Ich will bloß gerade nicht draufkommen.

Als Mann könnte man natürlich argumentieren, dass das für die Stehpinkler gedacht ist und somit die Brille in einem hygienischen Zustand hinterlässt. Wenn das der Fall ist, warum verlangt das weibliche Geschlecht dann eigentlich, dass wir uns hinsetzen?

Wenn das WC schon so eine Komfortfunktion anbietet, warum dann nicht nutzen?

Würde eine fest integrierte Klobrille nicht zumindest einen Teil der Männer dazu motivieren, sich hinzusetzen?

Wo seid ihr Klemptnermeister, wenn man euch mal braucht?! 😉

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8 Gedanken zu “Klobrille?

  1. Es gibt einen riesigen Markt für Designerklobrillen. Der würde pleite gehen, wenn die Leute mitdenken und klobrilleninkompatible Klos bauen würden. ZEHNTAUSENDE VON ARBEITSPLÄTZEN!

  2. Nur in den allerdunkelsten Winkeln,
    können Frauen auch im Stehen p….

    Martin hat aber durchaus Recht mit seiner Frage, bzw. seine Frage hat durchaus Berechtigung. Ich denke, die Konstruktion der hochklappbaren Brille lag in einer Zeit, da Männer noch aufrecht ihr kleines Geschäft verrichten durften und der Frau die Rolle der Reinigungskraft zugesprochen wurde.
    Da war es u.U. tatsächlich praktischer, wenn nur die Sitzer die Brille in heruntergeklapptem Zustand benutzten und Männer bei stehender Verrichtung das Teil hochmachten.

    Heute sieht das in vielen Familien anders aus. Aus hygienischen, frauengewollten und gesundheitlichen Gründen setzen sich immer mehr Männer. Die Blasenentleerung und damit die Vorbeugung vor Blasensteinen durch Restharn soll beim Sitzpinkeln auch besser sein.

    Da läge es tatsächlich nahe, sich von der klappbaren Brille zu verabschieden und über eine Neukonstruktion nachzudenken.
    Andererseits gebe ich zu bedenken, daß man bisher beim Neubezug einer Wohnung stets zuerst die Brille austauschen konnte, was dann künftig wegfallen würde, weil man sein anatomisch geformtes Klo mitnehmen würde.

    Die Japaner und Schweizer sind uns da um Einiges voraus. Die produzieren echte Luxusklos mit weicher, beheizter Sitzumrandung, Podusche, Lochfön und Musik.
    Aber leider habe ich nicht soviel Geld, also muß ich auch weiterhin selbst pfeifen oder singen um evtl. Geräusche dezent zu übertönen…

  3. Das Thema Toilette ist ja so dankbar…

    Mir fällt in diesem Zusammenhang eine Frage ein, die Anke und ich uns erst neulich stellten.

    Welchen Zweck haben die vorne offenen Klobrillen?
    Wer erinnert sich nicht an diese schwarzen Teile, die man vorwiegend in Jugendherbergen fand/findet.
    Die haben am vorderen Rand der Brille eine Aussparung, bzw. die Brille ist vorne gespalten.
    Warum macht man eigentlich sowas?

  4. Wahnsinn. 😀
    Das Thema Toilette ist wirklich ergiebig. Bin total überrascht, das sich soviele Leute, Gedanken dazu machen.

    Wie ich sehe, habt ihr euch auch schon Gedanken zur klappbaren Brille gemacht.

    @Peter
    Diese japanischen Luxusklos habe ich auch schon gesehen. So ein Teil will ich irgend wann auch mal haben. 😉
    http://de.wikipedia.org/wiki/Toiletten_in_Japan#Japanische_Washlets

    Interessant sind auch die Fragen, die du aufwirfst. Habe mich auch schon über geteilte Toilettenbrillen gewundert.

    Es wird wirklich Zeit, das sich ein Toilettenspezialist zu Wort meldet. 😆

  5. Wenn Du schon Links zum Thema anbietest, hätte ich auch noch einen:

    http://www.europa-host.de/wordpress/toilette/

    Zum Thema an sich:
    Mit Toiletten, Bestattungen, Rückenschmerzen kannst Du problemlos ganze bunte Abende bestreiten.

    Mein persönliches Luxusklo sähe so aus:
    Ein Urinal das meiner Körpergröße von knapp 1,90 m entgegenkommt, ein japanisches Sitzklo mit allem Komfort und ein ebenfalls entsprechend hohes Waschbecken.
    Besonders bei dem Urinal und dem Waschbecken ist eine sensorgesteuerte Wasserregelung obligatorisch. Und beim Waschbecken muß SOFORT handwarmes Wasser kommen.
    Hell muß es im Raum sein und Lesematerial muß da sein. Das sind mal die wichtigsten Dinge.
    Wäre das Ganze nicht nur ein Klo, sondern ein komplettes Bad, dann käme noch der Spiegelschrank in meiner Augenhöhe hinzu und natürlich eine Badeoase mit einer Wanne in der ich mich mal komplett langlegen kann.
    So Kleinigkeiten, wie die in der Decke eingelassenen Lautsprecher für die Musikberieselung die die drei tschechischen Badenixen, die mir den Rücken einseifen, lasse ich jetzt mal nahezu unerwähnt.

  6. Will deine bessere Hälfte dann nicht im Austausch drei tschechische Bademeister haben, die im Austausch ihre Rückenpartie einseifen?

    Was das Lesematerial angeht, ist in unserem Bad immer welches vorhanden. Trotzdem scheint das Lesen auf der Toilette ein Männerphänomen zu sein.

    Warum da nicht jemand mal eine Forschungsarbeit zum Thema „Männer – Lesen auf dem Örtchen“ abliefert? Die wäre bestimmt ein heißer Kandidat für den Ig-Nobelpreis. 😆

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